Extremsportler messen sich im Treppenhaus-Marathon

+
Bei der Weltmeisterschaft im Treppenhaus-Marathon treten 15 Männer und eine Frau in Hannover gegeneinander an. 13 Stockwerke müssen sie knapp 200 Mal hoch- und runterlaufen. Foto: Michael Hanschke/Archiv/Symbolbild

Hannover (dpa) - Stundenlang 13 Stockwerke rauf und runter: Die Teilnehmer des extremen Treppenhaus-Marathons in einem Hochhaus in Hannover haben am Samstag vor allem viel Puste und starke Beine gebraucht.

Fast 200 Mal mussten sie die vielen Treppen im Turm des Annastift Berufsbildungswerks erklimmen und wieder nach unten laufen. Um 8.00 Uhr starteten die Extremsportler, 13 Männer und eine Frau. Zwei Teilnehmer hätten kurzfristig absagen müssen, sagte Pressesprecherin Michaela Serttas. Knapp 84 000 Stufen mussten die Treppenläufer bewältigen, um auf die Marathondistanz von 42,195 Kilometern zu kommen.

"Die sind sehr flott unterwegs", sagte Serttas am Vormittag. Trotzdem rechnete sie damit, dass der Schnellste wohl mindestens zehn Stunden bis zum Ziel brauchen würde. Bei leerem Energiespeicher konnten sich die Marathon-Treppensteiger im Vorbeilaufen Trockenobst, Kekse, Waffeln oder Power-Riegel von einem Vorratstisch greifen.

Ein Treppenhaus-Marathon soll etwa vier Mal so belastend sein wie ein normaler Langstreckenlauf. Die Initiatoren wollen das Treppenhaus-Laufen in Deutschland bekannter machen.

Vertical Marathon

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.