Über vier Jahre vermisst

Schwan "Petra" liebte ein Tretboot - und lebt noch

+
Trauerschwan Petra ist mittlerweile frisch verliebt.

Osnabrück - Petra lebt. Der schräge Vogel aus Münster, der sich in ein Tretboot verliebt hatte, war mehr als vier Jahre verschollen.

Die Trauerschwänin Petra aus Münster wurde bundesweit bekannt, weil sie sich in ein Tretboot verliebte. Vor mehr als vier Jahren war der Vogel dann plötzlich verschwunden und blieb verschollen. Nun ist die schwarze Schwanendame höchst lebendig in einer Vogel-Pflegestation in Osnabrück entdeckt worden.

Jörg Adler, Chef des Allwetterzoos in Münster, ist sich laut Zeitungsberichten vom Wochenende sicher, dass es Petra ist. Er war persönlich nach Osnabrück gefahren. Unter anderem gaben dem Experten ein Muster auf dem Schnabel und eine Zehenverkrümmung Gewissheit.

Drei Jahre hatte die aus Australien stammende Vogeldame auf dem Aasee in Münster gelebt und war einem Boot in Form eines weißen Kunststoff-Schwans nicht von der Seite gewichen. Ihre Geschichte ging um die ganze Welt. Dann verschwand Petra am Neujahrstag 2009

Petra völlig entkräftet

Wie jetzt bekanntwurde, entdeckte ein junges Paar einen Tag später einen Trauerschwan auf einem Feldweg - völlig entkräftet, mit Fieber und Durchfall. Die beiden brachten das Tier den Berichten zufolge zu Wolfgang Herkt, dem Leiter der Vogel-Pflegestation in Osnabrück. Hier wurde der schwarze Schwan vor dem Tod gerettet und aufgepäppelt.

Eine Geschichte mit echtem Happy-End: Petra lebt nun glücklich mit einem neuen Partner in der Pflegestation. Nach Münster und ihrer alten „Schwanen-Liebe“ wird sie nicht zurückkehren, obwohl Adler sie nach eigener Aussage gerne geholt hätte. Aber er müsse glücklich sein, dass sie in Osnabrück einen Partner habe. „Bei uns hatte sie nur ein Tretboot.“

dpa

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.