Vorsicht beim Fanartikel-Kauf

Billige WM-Shirts können chemisch belastet sein: TÜV rät zum Riechtest

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Schadstoffen in Fantrikots: Der TÜV Rheinland warnt.

Köln. Wer in Souvenirshops oder auf Märkten WM-Fanshirts kauft, sollte daran riechen. Beißende, stechende chemische Gerüche können Hinweise darauf sein, dass die Kleidung mit schädlichen Lösungsmitteln oder Weichmachern belastet ist. Darauf weist der TÜV Rheinland in Köln hin.

Der TÜV hat stichprobenartig 100 Fanshirts für Kinder verschiedener WM-Teilnehmer weltweit auf Märkten, in Souvenirläden oder im Internet gekauft und getestet. In 32 Produkten waren die europäischen Grenzwerte von Weichmachern (Phthalate) überschritten. Bestimmte Phthalate stehen im Verdacht, die Fortpflanzung zu gefährden. Fünf T-Shirts hatten zu hohe Werte des Schwermetalls Cadmium. Es handelte sich bei der getesteten Kleidung nicht um die Produkte der offiziellen Ausrüster.

Auch die Qualität der Verarbeitung war teilweise nicht in Ordnung, teils veränderten sich die Kleidungsstücke beim Waschen. Daher sollten Verbraucher das Etikett in der Kleidung durchlesen. Hinweise wie "blutet aus" oder "separat waschen" zeigen an, dass der Stoff seine Farbe verlieren kann, aber auch, dass bei den ersten Wäschen noch Chemikalien aus der Produktion ausgeschwemmt werden. Diese Shirts sollten daher vor dem ersten Tragen in die Waschmaschine kommen. Textilien ohne Etikett kaufen Verbraucher am besten gar nicht. (dpa/tmn)

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