Nach der Verurteilung sollte er das Land verlassen

Fall Tugce: Täter legt Beschwerde gegen seine Abschiebung ein

+
Sanel M. während des Prozesses zum Tod von Tugce Albayrak.

Wiesbaden - Der für den Tod von Tugce Albayrak verantwortliche Sanel M. hat offiziell Beschwerde gegen seine geplante Abschiebung eingelegt. Bis eine Entscheidung fällt, bleibt er in Deutschland.

Der wegen des gewaltsamen Todes von Tugce Albayrak verurteilte Täter hat Beschwerde gegen seine Abschiebung eingelegt. Die Beschwerde von Sanel M. gegen den Eilbeschluss des Wiesbadener Verwaltungsgerichts vom 10. Januar sei am vergangenen Freitag eingegangen, sagte Gerichtssprecherin Patricia Evers am Montag der Deutschen Presse-Agentur.

Das Verwaltungsgericht hatte den Eilantrag des 20-Jährigen gegen seine Abschiebung und Ausweisung zurückgewiesen. Die Beschwerde werde an den Verwaltungsgerichtshof in Kassel weiter geleitet, der dann rechtskräftig entscheide. Bis dahin kann Sanel M., der derzeit noch seine Strafe verbüßt, nicht nach Serbien abgeschoben werden.

Sat1-Video: Koma-Schläger wird wohl abgeschoben

dpa/snacktv

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.