Tristesse pur

Graues November-Wochenende steht bevor

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Novemberfarben: Nebel über dem Bodensee. Foto: Karl-Josef Hildenbrand

Offenbach - Das trübe und milde Novemberwetter will nicht weichen. Frost und Schnee sind nicht in Sicht. Ob sich das bis Weihnachten ändern wird, steht noch in den Sternen.

Zwar sinken die Temperaturen am Wochenende ein wenig, "mit Winter hat das aber nichts zu tun", sagte Meteorologe Adrian Leyser vom Deutschen Wetterdienst (DWD) am Freitag. Zwischen Hoch "Robin" im Osten und Tief "Stefanie" im Westen fließt immer noch milde Luft aus Süden nach Deutschland. Die Temperaturen bleiben meist zweistellig.

Am Samstag breitet sich von Westen her Regen aus, im Osten ist es noch trocken, aber stellenweise hält sich zäher Nebel. An den Alpen können örtlich bei Föhn 17 Grad erreicht werden, sonst höchstens 14 Grad. Am Sonntag kommen die Regenwolken nach Osten voran, im Süden und Südwesten bessert sich das Wetter bei Werten um zehn Grad. Die neue Woche beginnt ähnlich mit vielen Wolken und Plusgraden.

Jetzt schon eine Prognose für das Weihnachtswetter anzustellen, wäre aus Sicht der Meteorologen reine Kaffeesatzleserei. "Wir haben keinerlei Möglichkeiten, das vorherzusagen", sagte Leyser. Sichere Prognosen gebe es lediglich für die nächsten drei bis fünf Tage, danach sinke die Trefferwahrscheinlichkeit von Tag zu Tag.

Nach dem DWD-Jahreszeitentrend ist die Wahrscheinlichkeit für einen insgesamt milden Winter mit 45 Prozent etwa doppelt so hoch wie für einen kalten.

DWD-Jahreszeitentrend

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