Auf österreichischer Autobahn

Filmreifer Fast-Überfall auf Geldtransporter

St. Pölten - Szenen wie im Film haben sich am Dienstag auf der A1 in Österreich abgespielt. Räuber hatten versucht, einen Geldtransporter zu überfallen - doch das misslang. Am Ende brannten Autos.

Sie wollten besonders raffiniert sein. Doch am Ende ging das ordentlich in die Hose. In den frühen Morgenstunden am Dienstag hatten bewaffnete Täter auf der A1 mit Hilfe eines Sattelzuges eine Straßensperre errichtet - so sollte bei St. Pölten ein Geldtransporter gestoppt werden, der in Richtung der Räuber unterwegs war.

Als sich der Transporter gegen 3 Uhr der Sperre näherte, ahnte der Fahrer schon Böses - und reagierte blitzschnell: Angeblich schon von den Männern mit den Waffen bedroht, umfuhr er das Hindernis und suchte laut orf.at direkt die Polizei in St. Pölten auf.

Doch damit nicht genug: Die Täter flüchteten nach dem missglückten Coup und hinterließen eine Spur der Verwüstung. An einer Abfahrt setzten sie einen Kastenwagen in Brand, an der Ausfahrt Böheimkirchen standen zwei weitere Wagen lichterloh in Flammen. Wie die Polizei laut orf.at bestätigte, dürfte es sich um Fluchtfahrzeuge der Täter handeln.

Von den Räubern sowie vom involvierten Lkw fehlt bislang jede Spur - doch die österreichische Polizei fahndet mit Hochdruck. „Wir wissen nicht, wie viele Täter insgesamt an diesem versuchten Überfall beteiligt waren", so ein Sprecher vom Landeskriminalamt Niederösterreich. Zwei Täter seien unmittelbar vom Fahrer des Geldtransporters gesehen worden. Doch "natürlich müssen es mehr Leute gewesen sein, nachdem ja insgesamt drei Autos im Spiel waren.“

mm

Rubriklistenbild: © dpa/Symbolbild

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