Überfall in Moers

Juwelier erschießt mutmaßlichen Räuber

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Ermittler suchen nach Spuren nach dem Überfall auf den Juwelier in Moers.

Moers/Duisburg - Ein Juwelier wehrt sich mit der Waffe gegen einen Überfall. Ein Verdächtiger stirbt. Ob der mutmaßliche Komplize auch getroffen wurde, bleibt offen - er ist auf der Flucht.

Bei einem Überfall hat ein Juwelier bei Duisburg einen der beiden mutmaßlichen Räuber erschossen. Der vermeintliche Täter hatte nach Angaben der Polizei am frühen Montagmorgen gemeinsam mit einem Komplizen versucht, in das Schmuckgeschäft in Moers einzudringen und war von dem Ladenbesitzer niedergeschossen worden. Er starb an seiner Schussverletzung. Seine Identität war zunächst noch nicht bekannt. Ein mutmaßlicher Komplize flüchtete ohne Beute. Ob noch mehr Schüsse abgegeben wurden und auch der zweite Räuber getroffen wurde, stand laut Polizei noch nicht fest.

Die Polizei geht nach eigenen Angaben von einem Raubüberfall aus. Es werde ermittelt, ob der Juwelier eine Erlaubnis zum Führen einer Waffe hatte. Um welche Art Schusswaffe es sich handelt, blieb zunächst offen. Es sei das erste Mal gewesen, dass dieses Juweliergeschäft Ziel eines Überfalls wurde, berichtete die Polizei. Es liegt in einer Einkaufstraße außerhalb des Stadtzentrums der niederrheinischen Stadt.

Weitere Einzelheiten zum Tathergang und den näheren Umständen des tödlichen Schusses gab es noch nicht. Die Ermittlungen liefen auf Hochtouren, sagte ein Polizeisprecher. Dazu gebe es auch umfangreiche Zeugenvernehmungen. Die Fahndung eines Großaufgebots der Polizei nach dem zweiten mutmaßlichen Räuber verlief allerdings zunächst noch ohne Erfolg.

dpa

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