Kuriose Geschichte mit weitreichenden Folgen

Behörde erklärt Mann wieder zum Türken - Entlassung

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Seit Dienstag treten die Kollegen von Oguz K. ihren Dienst in der Justizvollzugsanstalt ohne den 33-Jährigen an – von einem Tag auf den anderen folgte die fristlose Entlassung.

Uelzen - Ein JVA-Beamter mit gut-bürgerlichem Leben steht vor den Trümmern seiner Existenz. Der Grund: Ihm wurde rückwirkend die deutsche Staatsbürgerschaft aberkannt - obwohl die Rechtslage heute klar auf seiner Seite ist.

Oguz K. (Name geändert) ist der Sohn von türkischstämmigen Eltern. Er wurde 1982 in Deutschland geboren, ist hier aufgewachsen, hat eine Ausbildung zum JVA-Beamten gemacht und 2001 die deutsche Staatsbürgerschaft angenommen. Bis Montag führte er ein bürgerliches Leben, ging seinem Beruf nach und zahlte Steuern.

Jetzt ist er arbeitslos und ihn plagen Existenzängste. Der Grund: Die Uelzener Ausländerbehörde hat ihm die deutsche Staatsbürgerschaft aberkannt. Dazu kam es in Folge einer Verkettung von unglücklichen Umständen. Nun hat Oguz K. weder einen deutschen, noch einen türkischen Pass - obwohl er nach aktuellem deutschem Recht eigentlich beide Staatsbürgerschaften führen dürfte.

Die ganze Geschichte zu diesem Behörden-Gau und warum das alles nicht passiert wäre, wenn Oguz K. sich nicht verliebt hätte, lesen Sie auf unserem Partnerportal az-online.de.

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