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Krieg in der Ukraine: Vater verabschiedet sich in emotionalem Video unter Tränen von Familie

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Von: Delia Friess

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Geflüchtete aus der Ukraine gehen mit ihren Koffern nach dem Grenzübertritt von Schehyni in der Ukraine nach Medyka in Polen.
Geflüchtete aus der Ukraine gehen mit ihren Koffern nach dem Grenzübertritt von Schehyni in der Ukraine nach Medyka in Polen. © Michael Kappeler/dpa

Frauen und Kinder flüchten aus der Ukraine. Männer jedoch müssen zurückbleiben. Ein Video in den sozialen Netzwerken zeigt einen emotionalen Abschied.

Kiew – In den sozialen Netzwerken kursiert gerade ein Video, das aus der Ukraine* stammen soll und derzeit häufig geteilt wird. Es soll eine Familie in der Ukraine zeigen, die sich wegen der drohenden Gefahr durch die Truppen von Russland voneinander trennen muss.

In dem Video ist ein Familienvater zu sehen, der unter Tränen von seiner Frau und seiner Tochter Abschied nimmt. Er umarmt das weinende Kind, das anschließend mit seiner Mutter in einen Bus steigt. Unklar ist, wo genau das Video entstanden ist. Allerdings dürfte es derzeit viele solcher Schicksale in der Ukraine geben. Nach ersten Schätzungen des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR) sind bereits 100.000 Menschen auf der Flucht.

Krieg in der Ukraine: Video zeigt emotionalen Abschied eines Vaters von seiner Familie

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selensky hatte kürzlich angeordnet, dass nur Frauen, Kinder und alte Menschen die Ukraine verlassen dürfen. Männer ab 18 bis 60 Jahren mit ukrainischer Staatsbürgerschaft dürfen demnach die Ukraine nicht mehr verlassen. Die Maßnahme ist Teil des von der ukrainischen Regierung verhängten Ausnahmezustandes.

Durch den Angriff Russlands auf die Ukraine ist die Situation angespannt. Internationalen Medienberichten zufolge soll die russische Armee immer mehr Gebiete in der Ukraine einnehmen. Menschen sollen aus Kiew und anderen großen Städten vor den Bomben und Panzern der russischen Armee fliehen. Viele Ukrainerinnen und Ukrainer sollen demnach Zuflucht auf dem Land suchen oder versuchen, die Grenzen der Nachbarländer Polen, Ungarn oder Rumänien zu erreichen. Die USA und EU-Staaten verhängten Sanktionen gegen Russland* und stockten die Nato-Truppen auf. (df)* hna.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Als Reaktion auf den Ukraine-Konflikt: Die Formel 1 streicht das Rennen im russischen Sotschi.*

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