Umfrage:

Mehrheit für härtere Bestrafung von Einbrechern

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Laut einer Umfrage spricht sich die Mehrheit der Deutschen für härtere Strafen für Einbrecher aus. Foto: Andreas Gebert/Archiv

Köln - Angesichts zunehmender Einbruchszahlen gibt es einer Studie zufolge in Deutschland eine Mehrheit für härtere Strafen. 86 Prozent der Befragten würden einer Studie zufolge eine Ausweitung der Höchststrafe auf zehn Jahre Gefängnis befürworten.

6 Prozent lehnen den Vorschlag eher ab, nur 1 Prozent ist "ganz und gar" dagegen, wie aus einer Online-Umfrage des Forschungsinstituts YouGov hervorgeht. Die Zahl der Wohnungseinbrüche in Deutschland ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen.

Der Fraktionschef von CDU und CSU im Bundestag, Volker Kauder, hatte sich kürzlich für härtere Strafen ausgesprochen. Wohnungseinbruch solle generell mit sechs Monaten bis zehn Jahren Haft geahndet werden - die bisherige Ausnahme für minderschwere Fälle mit einem Strafmaß von drei Monaten bis fünf Jahren würde dann entfallen. Seitens der Bundesländer macht sich vor allem Bayern für härtere Strafen stark.

Kauder hatte auch dafür geworben, Einbruchsdiebstahl in den Katalog der Taten aufzunehmen, zu deren Verfolgung die Telekommunikation überwacht werden kann. Auch dafür gab es in der YouGov-Umfrage eine Mehrheit, wenn auch eine nicht ganz so große wie bei der Frage nach den Strafen. 75 Prozent wären für die Überwachung. 11 Prozent lehnen diese Idee eher ab, 4 Prozent sind ganz und gar dagegen.

dpa

Online-Artikel der "Welt" zu Kauder-Forderungen

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