Saufen, Sex oder Shoppen? 

Umfrage: Was tun Sie vor dem Weltuntergang?

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Die Umfrage von Friendscout24 zeigt: Gut jeder Zehnte will vor dem Weltuntergang noch ein erotisches Abenteuer erleben.

München - Was tun Sie am Tag vor dem Weltuntergang? Eine aktuelle Umfrage belegt, was die Deutschen am 20. Dezember vorhaben. Tags darauf soll ja alles aus sein. Lesen Sie die Antworten.

Am 21. Dezember 2012 ist es soweit: An diesem Tag endet im Maya-Kalender ein wichtiger Zeitabschnitt – Anlass für Esoteriker und Verschwörungstheoretiker den drohenden Weltuntergang auszurufen. Deutschlands großes Partnerportal von FriendScout24 hat aus diesem Anlass eine Umfrage unter 1.477 Mitgliedern gemacht. Mit kuriosen Ergebnissen.

Jeder Vierte (23,1 Prozent) kann sich vorstellen, auch am letzten Tag vor dem drohenden Weltenende noch zu daten. Motto: "Wer weiß? Vielleicht geht ja noch was?"

Fast ebensoviele (22,2 Prozent) wollen sich mit ihren Freunden treffen, um dem befürchteten Weltende gemeinsam entgegen.

19,9 Prozent lässt das Thema Weltuntergang völlig kalt. Ihre Pläne für den vermeintlich letzten Tag: Zur Arbeit gehen, Wohung aufräumen und am Abend TV glotzen. So wie sonst halt auch.

Gut jeder Zehnte (12,7 Prozent) will vor dem Weltuntergang noch ein erotisches Abenteuer erleben. Da eignet sich als Frage vielleicht der legendäre Spruch aus der US-Kult-Komödie "Spione wie wir": ""Würden Sie gerne b..sen, bevor es bumst?"

An diesen Orten geht die Welt bestimmt nicht unter

Es gibt sie tatsächlich: Die Hölle auf Erden - zumindest dem Namen nach. Auf den Cayman Inseln gibt es eine bizarre schwarze Steinformation, deren Felsen die Form von Flammen haben und die als „Hell“ (Hölle) bezeichnet werden. Dort gibt es sogar ein Postamt, wo Touristen Ansichtskarten mit dem Poststempel "Hell, Grand Cayman" erhalten. Und wer bereits in der Hölle weilt, muss einen drohenden Weltuntergang wohl kaum fürchten. © Tripadvisor
Ob verstecken allein reicht, um der angeblichen Apokalypse zu entkommen, ist nicht sicher. Aber wenn, dann auf, unter oder am Ende der „Brücke ins Nichts“. Denn wo nichts ist, kann man auch nichts und niemanden finden. Die "Bridge to Nowhere" überspannt den 40 Meter breiten Abgrund über dem Maungaparua Stream im Whanganui-Nationalpark auf der Nordinsel von Neuseeland. © Tripadvisor
Weltuntergangsfanatiker können den 21. Dezember auch auf dem Mars abwarten. Wem der Flug ins Weltall zu lange dauert, zu teuer oder gar zu strapaziös ist, der kann es auch in der Kleinstadt Mars in Pennsylvania versuchen. Die Vorteile liegen klar auf der Hand: Während man auf das Ende der Welt wartet, kann man sich die Zeit in Restaurants, dem Kino oder der Bibliothek vertreiben. © Tripadvisor
Die Hoffnung stirbt zuletzt – wieso also nicht frohen Mutes ans Kap der guten Hoffnung fahren? Was kann bei diesem Namen schon schief gehen? © Tripadvisor
Alternativ könnte man der Apokalypse auch in Rom, der ewigen Stadt, harren. Erbaut auf sieben Hügeln, um dem Ansturm fremder Mächte zu trotzen hat Rom bereits unzählige Male den drohenden Untergang abgewehrt. Der 21. Dezember ist deshalb sicher nur ein Katastrophen-Tag wie jeder andere auch. © Tripadvisor
Wer die apokalyptischen Interpretationen des Maya-Kalenders für einen einzigen Humbug hält, sich nicht im Nirgendwo verstecken, oder gleich den Weg zur Hölle antreten will, der nimmt das Ganze mit einer ordentlichen Portion Humor. Wo? In der Humor Monastery, Rumänien natürlich. Das Kloster wurde 1530 erbaut, 1786 geschlossen und schließlich im Jahr 1990 wiedereröffnet. © Tripadvisor

10,7 Prozent wollen am 20. Dezember Weihnachtsgeschenke kaufen gehen. Für den Fall, dass die Welt am nächsten Tag doch nicht untergehen sollte...

Fast jeder Zwanzigste (4,3 Prozent) geht davon aus, dass der Weltuntergang tatsächlich eintritt. Sie hauen am Vortag ihr Geld auf den Kopf. Vor dem großen Desaster wollen sie wenigstens noch mal was erleben.

3,2 Prozent wollen sich am 20. Dezember besaufen - und so die Angst vor dem Weltuntergang verdrängen.

1,9 Prozent suchen Trost im Glauben. Wer sich dem Schöpfer des Alls anvertraut, der braucht auch keine Angst vor einem Weltuntergang haben.

Die Antworten im Überblick

Frage: Am 21. Dezember 2012 ist es soweit: Laut Maya-Kalender steigt an diesem Tag der Gott der Totenwelt auf die Erde hinab und die Welt geht unter. Was machen Sie am 20. Dezember, Ihrem letzten Tag?

"Ich kann mir keinen besseren Tag für ein spannendes Date vorstellen" (23,1 Prozent)

"Ich treffe mich mit all meinen Freunden, um dem Weltende gemeinsam entgegen zu sehen" (22,2 Prozent)

"Ich setze auf Normalität: Gehe ganz normal zur Arbeit, räume meine Wohnung auf und abends schaue meine Lieblingsserie im Fernsehen an" (19,9 Prozent)

"Ich will noch ein erotisches Abenteuer erleben" (12,7 Prozent)

"Ich kaufe die letzten Weihnachtsgeschenke, falls die Welt doch nicht untergehen sollte" (10,7 Prozent)

"Ich haue mein Geld auf den Kopf – es gibt ja kein morgen" (4,3 Prozent)

"An einem Tag wie diesem hätte ich sicherlich ein paar Drinks zu viel" (3,2, Prozent)

"Ich suche Trost im Glauben" (1,9 Prozent)

fro

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