Er gibt Trinkgeld für Jesus

Unbekannter gibt in USA 54.000 US-Dollar Trinkgeld in Kneipen

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Die Rechnung sorgt für gute Laune: Dieses Bild von der Online-Plattform Instagram zeigt einen Kellner in den USA, nachdem er sein Trinkgeld in Höhe von 2000 US-Dollar entdeckt hat.

Kalifornien. Was versteht man eigentlich unter einem großzügigen Trinkgeld? 10 Euro? 20 Euro? Alles Kleckerbeträge, denn ein Unbekannter setzt in den USA derzeit neue Maßstäbe: In den vergangenen zwei Monaten gab er insgesamt 54.000 US-Dollar Trinkgeld an Bedienungen in Kneipen und Restaurants.

Auf der Internetplattform Instagram, auf der die Nutzer eigene Fotos veröffentlichen und mit anderen teilen können, veröffentlicht er unter dem Pseudonym „Tips for Jesus“ (übersetzt: Trinkgeld für Jesus) Bilder von den Belegen als Beweis.

Die Höhe der Trinkgelder, die der Unbekannte vergibt, variiert. Mal sind es 125, mal 1000, mal 10.000 Dollar. Dass es immer derselbe Wohltäter ist, beweist eine kleine Notiz, die der Unbekannte auf den Belegen hinterlässt. „@tipsforjesus“ schreibt er auf die Rechnungen. Ein Indiz dafür, dass die Geldgeschenke als Zeichen der Nächstenliebe zu deuten sind.

Wer der unbekannte Samariter ist, weiß niemand. Nach Recherchen der amerikanischen Nachrichtenplattform „The Daily Dot“ lebt er vermutlich irgendwo im Süden des Bundesstaates Kalifornien, an der Westküste der USA. Von dort aus begann er offenbar im September damit, Bedienungen in Kneipen und Restaurants den Tag zu versüßen. Seitdem ist er von Kalifornien aus ins Landesinnere gereist. Seine Letzte Station: der Bundesstaat Utah.

In der vergangenen Woche zeigte der Unbekannte nun, dass er nicht nur sein Geld großzügig unter die Leute bringt, sondern auch sicher geht, dass es bei den Bedienungen ankommt. Laut Bericht der "Huffington Post" kommentierte die Kellnerin Ashley Rust vor einer Woche unter einem Foto bei Instagram, sie habe ihr Trinkgeld in Höhe von 10.000 Dollar nicht erhalten. Tipsforjesus veröffentlichte daraufhin ein Bild, das die Transaktion via American Express belegt. In einem Kommentar auf Instagram forderte er die Bar, in der die Kellnerin arbeitet, auf, ihr das Geld unverzüglich zu übergeben.

Von Moritz Schäfer

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