2500 Liter Düsenkraftstoff

Lkw rast auf Autobahn in Militärkonvoi: Polizei bestätigt Tod des Fahrers

Mehrere Lkw standen auf der A3 in Flammen. Ein Lastwagen war in einen Konvoi mehrerer US-Militärfahrzeuge gefahren.
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Mehrere Lkw standen auf der A3 in Flammen. Ein Lastwagen war in einen Konvoi mehrerer US-Militärfahrzeuge gefahren.

Bei einem Unfall auf der A3 in Bayern rast am Montag ein Lkw in einen Militärkonvoi. Der Lastwagenfahrer stirbt noch vor Ort.

Update vom Dienstag, 21.12.2021, 09.45 Uhr: Nach dem schweren Unfall zwischen einem Lastwagen und einem Militärkonvoi auf der A3 in Bayern ist nun der Tod des Lastwagenfahrers bestätigt worden. Der Mann sei bei dem Unfall am Montag (20.12.2021) noch vor Ort verstorben, teilte eine Sprecherin der Polizei mit. Weil das Führerhaus des Lastwagens in Brand gestanden hatte, gestalteten sich die Bergungsmaßnahmen auf der A3 in der Oberpfalz schwierig. Deshalb musste die Autobahn teilweise voll gesperrt werden. Wie die Beamten weiter mitteilten, konnte der Fahrer nur noch tot von den Rettungskräften geborgen werden. 

Unter den drei US-Fahrzeugen, die auf dem Seitenstreifen der A3 kurz nach der Anschlussstelle Parsberg im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz standen, sei nach Angaben der Polizei ein Tanklastfahrzeug gewesen. Dieses hatte 2500 Liter Düsenkraftstoff geladen, der sich jedoch nicht entzündete. Bei dem Zusammenstoß mit dem Lkw fingen die Tanks der Fahrzeuge Feuer – nicht jedoch die Ladung.

Nach dem Unfall auf der A3 in Bayern mussten acht US-Soldaten wegen des Verdachts auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Weitere Informationen zu den gesundheitlichen Zuständen der Personen liegen allerdings noch nicht vor.

Lkw rast auf A3 in Militärkonvoi: Fahrer vermutlich tot

Update vom Montag, 20.12.2021, 15.45 Uhr: Der Lastwagenfahrer, der in einen Militärkonvoi auf der A3 in der Oberpfalz gefahren ist, ist nach Angaben der Polizei vermutlich tot. Das Führerhaus sei komplett zerstört, der Fahrer müsse noch geborgen werden. Es sei aber davon auszugehen, dass er gestorben sei, sagte ein Polizeisprecher.

Der Lkw war am Montag in eines von drei US-Militärfahrzeugen gefahren, die auf dem Seitenstreifen der A3 bei Parsberg standen. Acht US-Soldaten kamen zur Kontrolle ins Krankenhaus. Nach dem Unfall war die A3 zeitweise voll gesperrt.

Unfall auf A3: Lkw rammt US-Militärkonvoi – Acht Soldaten im Krankenhaus

Erstmeldung vom Montag, 20.12.2021, 12.49 Uhr: Parsberg – Ein Lkw hat auf der A3 in der Oberpfalz einen US-Militärkonvoi gerammt. Mehrere Fahrzeuge brannten, wie ein Polizeisprecher am Montag (20.12.2021) sagte. Acht Angehörige der US-Armee seien vermutlich mit Rauchgasvergiftungen zu einer Kontrolle ins Krankenhaus gekommen. Die Polizei gehe von einem Unfall und nicht von einem Anschlag aus.

Der Sattelzug sei am Montag kurz nach der Anschlussstelle Parsberg im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz in eines von drei US-Fahrzeugen gefahren, die auf dem Seitenstreifen standen. Darunter sei ein Tanklastfahrzeug gewesen – es hatte 2500 Liter Düsenkraftstoff geladen, der sich glücklicherweise nicht entzündete.

Unfall auf der A3: Lkw rammt Militärfahrzeuge mit voller Wucht

Die Tanks der Fahrzeuge hätten Feuer gefangen, nicht die Ladung. Die Reifen seien explodiert, so der Sprecher. Warum der Laster aus Deutschland in den Konvoi fuhr, war unklar. Der Lkw sei mit Sägemehl beladen gewesen und habe die Militärfahrzeuge mit voller Wucht gerammt. Zum Zustand des Fahrers gab es gegen Mittag zunächst noch keine sicheren Informationen.

Die Autobahn wurde in beiden Richtungen gesperrt. Der Brand war bald gelöscht. Die Öffentlichkeit sei zu keinem Zeitpunkt in Gefahr gewesen, da der Rauch nicht in Richtung besiedelter Gebiete zog, sagte der Polizeisprecher.

Mehrere Lkw stehen auf der A3 in Flammen, während Feuerwehrleute mit Löscharbeiten beschäftigt sind. Zuvor war ein Lastwagen in einen Konvoi mehrerer US-Militärfahrzeuge gefahren.

Lkw-Unfall auf der A3: Keine Soldaten verletzt

Der Sprecher des US-Militärstützpunkts im oberpfälzischen Grafenwöhr, Donald Wrenn, sagte, man habe keine Erkenntnisse über verletzte US-Soldaten. Aber acht seien vorsichtshalber zu einer Kontrolle in eine Klinik gebracht worden. Zuvor war in Berichten die Rede von acht verletzten Soldaten gewesen.

Die drei Fahrzeuge der US-Armee seien von Hohenfels auf der A3 in Richtung Grafenwöhr unterwegs gewesen, als sie am Rand der Autobahn vom Rest ihres genehmigten Konvois getrennt worden seien. „Während die Fahrzeuge warteten, wurde eines gerammt.“ So wurden die anderen auch beschädigt. Warum die Fahrzeuge auf dem Standstreifen hielten, war noch unklar.

Immer wieder passieren auf Autobahnen schwere Auffahrunfälle. So auch kürzlich auf der A7: Dort krachten bei einem Unfall zwei Lkw ineinander*. Bei einem weiteren schweren Lkw-Unfall wurde ein Fahrer in seinem Fahrzeug eingeklemmt* und starb. (kke/dpa) *hna.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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