Unfallursache Smartphone: "Kopf unten" lebt gefährlich

+
Mails lesen, Nachrichten schreiben: Das lässt sich mit Smartphones auch im Gehen machen. Doch abgelenkte Fußgänger leben gefährlich. Foto: Thalia Engel

Berlin (dpa) - Vom eigenen Smartphone abgelenkte Fußgänger verursachen immer wieder Verkehrsunfälle: Um auf die Gefahr hinzuweisen, hat sich die Deutsche Verkehrswacht für eine umfangreiche Aufklärungskampagne ausgesprochen.

Diese müsste sich vor allem an Jugendliche richten, erläuterte die stellvertretende Geschäftsführerin, Hannelore Herlan, der Deutschen Presse-Agentur. Denn meist seien Jugendliche sowohl Verursacher als auch Opfer dieser Smartphone-Unfälle.

Bei der Polizei wird zwar nicht statistisch erfasst, wie oft von Smartphones abgelenkte Fußgänger Unfälle verursachen. Vermutlich hätten solche Unfälle aber zugenommen, hieß es etwa von der Polizei in Stuttgart. Sie führt das auf die zunehmende Verbreitung der internetfähigen Mobiltelefone zurück.

Um Smartphones im Straßenverkehr geht es auch beim Deutschen Verkehrsgerichtstag in Goslar. Vom 28. bis 30. Januar diskutieren dort Experten über Fragen des Straßenverkehrsrechts. Beim Thema Smartphone geht es allerdings um telefonierende Autofahrer. Am Steuer sind Handys - anders als für Fußgänger - verboten.

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.