Das ist das Unicef-"Foto des Jahres"

Berlin - Auf einer Müllhalde hält ein Junge die Reste eines Bildschirms in die Höhe: Mit dieser Aufnahme aus der Nähe von Ghanas Hauptstadt Accra hat der Deutsche Kai Löffelbein den Unicef-Wettbewerb “Foto des Jahres“ gewonnen.

Das Bild zeige “die Schattenseite des technologischen Fortschritts: Wie Elektroabfall eine Bedrohung für das Leben von Kindern auf anderen Kontinenten werden kann“, würdigte Unicef-Schirmherrin Bettina Wulff das preisgekrönte Bild am Dienstag in Berlin. Nach UN-Schätzungen werden allein aus Deutschland jährlich etwa 100 000 Tonnen Elektromüll nach Afrika verschifft.

Diese Bilder haben den Wettbewerb gewonnen

Unicef-Fotos des Jahres 2011

Der zweite Preisträger des Wettbewerbs, der Spanier JM Lopez, dokumentiert die Auswirkungen der Unterernährung im Osten Guatemalas für die Zukunft dieser und der nächsten Generation. Für ihre Arbeit in Nigeria wurde die amerikanische Fotografin Mary F. Calvert mit dem dritten Preis ausgezeichnet. Sie zeigt Kinder in Nigeria, die gegen Kinderlähmung geimpft werden.

Löffelbein ist Student der Fotografie an der Hochschule Hannover und zwölfter Preisträger des seit dem Jahr 2000 international ausgeschriebenen Wettbewerbs. In diesem Jahr hatten 119 von Experten nominierte Fotografen aus 32 Ländern insgesamt 1228 Bilder eingereicht.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.