Konsequenzen angedroht

Nach Passagier-Rauswurf: US-Kongress rüffelt United-Chef

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Muss sich deutliche Kritik anhören: United-Chef Oscar Munoz wird vor dem US-Kongress kritisiert.

Washington - Der US-Kongress hat United-Chef Oscar Munoz nach dem gewaltsamen Rauswurf eines Passagiers in die Mangel genommen. Klare Forderungen werden laut.

United-Airlines-Chef Oscar Munoz hat sich wegen der Affäre um den gewaltsamen Rauswurf eines Fluggasts heftige Kritik im US-Kongress anhören müssen. Die Abgeordneten drohten den US-Fluggesellschaften mit Konsequenzen, sollten diese ihren Service nicht verbessern. „Der Kongress wird nicht zögern, zu handeln“, kündigte Bill Shuster, der Vorsitzende des Verkehrs- und Infrastrukturausschusses am Dienstag in Washington an.

Angestellte von United Airlines hatten im vergangenen Monat einen Passagier von der Flughafenpolizei in Chicago aus einer überbuchten Maschine zerren lassen, weil er seinen Platz nicht hatte räumen wollen. Das brutale Vorgehen gegen den Mann, der sich laut seinem Anwalt die Nase brach, zwei Zähne verlor und eine Gehirnerschütterung erlitt, hatte weltweit Empörung hervorgerufen.

Munoz versprach erneut Besserung und bezeichnete den Vorfall als „Wendepunkt für United“. Die Kongressabgeordneten hatten auch die Manager der anderen großen US-Airlines zu der Anhörung geladen. Die Unternehmen stehen schon länger wegen Service-Problemen und Überbuchungen von Flügen in der Kritik. United hatte sich in der Vorwoche mit dem Passagier auf einen Vergleich geeinigt, über die Details der Entschädigung wurde Stillschweigen vereinbart.

dpa

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