Bluttest oder Abtasten

Untersuchungen zur Krebsfrüherkennung im Überblick

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Empfohlene Darmkrebsvorsorge: Frauen und Männer von 50 bis 54 gehen am besten jährlich zur Tastuntersuchung beim Hausarzt bzw. Gastroenterologen. Foto: Bernd von Jutrczenka

Krankenkassen und Mediziner raten Patienten zu einer regelmäßigen Krebsvorsorge. Doch welche Krebsarten lassen sich früh erkennen? Und für wen steht welche Untersuchung an?

Berlin (dpa/tmn) - Wird eine Krebserkrankung früh erkannt, erhöht das die Heilungschancen. Darauf weist die Deutsche Krebsgesellschaft hin. Deshalb übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für entsprechende Untersuchungen zur Früherkennung. Ein Überblick dazu, wann sie anstehen:

Frauen:

- Ab 20 Jahren jährliche Tast- sowie Abstrichuntersuchung (Pap-Test) vom Gebärmuttermund und -hals beim Gynäkologen.

- Ab 30 Jahren jährliche Tastuntersuchung der Brust sowie die Anleitung zur Selbstuntersuchung beim Gynäkologen.

- Ab 50 Jahren bis zum Alter von 69 alle zwei Jahre Einladung zum Mammografie-Screening (Röntgen der Brüste) in einer zertifizierten Screening-Stelle.

Männer:

- Ab 45 Jahren Inspektion und Tastuntersuchung der äußeren Geschlechtsorgane, Abtasten der Prostata sowie der dazugehörigen Lymphknoten beim Urologen.

Frauen und Männer:

- Ab 35 Jahren alle zwei Jahre Untersuchung der Haut am ganzen Körper beim Dermatologen oder beim speziell fortgebildeten Hausarzt.

- Von 50 bis 54 jährliche Tastuntersuchung sowie Test auf Blut im Stuhl beim Hausarzt bzw. Gastroenterologen.

- Ab 55 Jahren alle zwei Jahre Test auf Blut im Stuhl oder alle zehn Jahre Darmspiegelung beim Gastroenterologen.

GKV-Spitzenverband zu Krebsvorsorge

Infos und Beratung für Betroffene

Liste der geförderten Krebs-Selbsthilfeorganisationen

Gemeinsamer Bundesausschuss zu Früherkennungsuntersuchungen

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