In Teilen Deutschlands

Unwetter: Behinderungen bei Bahn und Flügen

Frankfurt/Main - Heftige Unwetter haben am Dienstag in einigen Teilen Deutschlands zu erheblichen Einschränkungen beim Bahn- und Flugverkehr geführt.

Heftige Unwetter haben am Dienstag in einigen Teilen Deutschlands zu erheblichen Einschränkungen beim Bahn- und Flugverkehr geführt. Durch herabstürzende Äste wurden außerdem mehrere Menschen verletzt. Besonders betroffen waren Regionen in Brandenburg und Hessen. Aber auch in Sachsen richtete ein heftiger Hagelschauer Schäden an zahlreichen Dächern und Autos an. Auf Thüringens Autobahnen sorgten Gewittergüsse für Aquaplaning und viele Unfälle, die aber meist glimpflich ausgingen.

Durch Blitzeinschläge, heftige Sturmböen und entwurzelte Bäume gab es auf zahlreichen Bahnstrecken Behinderungen. Wie die Deutsche Bahn am Abend mitteilte, mussten alle Fernstrecken von und nach Frankfurt am Main sowie der Abschnitt Nürnberg-Leipzig der ICE-Linie München-Berlin gesperrt werden. Der Fernbahnhof am Frankfurter Flughafen war vom Nachmittag an wegen Gebäudeschäden gesperrt.

So sieht der modernste Zug der Welt aus

Ab 2016 soll der neue ICx über die Schienen rollen. © Siemens
Der ICx soll um bis zu 30 Prozent weniger Energie verbrauchen. © Siemens
Viel schneller als seine Vorgänger wird der ICx nicht: Maximal 249 Stundenkilometer wird er schnell sein. © Siemens
Die neuen Sitze sollen mehr Freiraum bieten. © Siemens
Beim Verstellen des Sitzes klappt die Rückenlehne nicht mehr nach hinten, sondern sie bewegt sich innerhalb der Sitzschalenkontur. © Siemens
Für Reisende mit eingeschränkter Mobilität verfügen die Züge über jeweils eine fahrzeuggebundene Einstiegshilfe und ein behindertengerechtes WC. © Siemens
So sieht es im neuen ICx aus. © Siemens
Dank seiner deutlich verbesserten aerodynamischen Form reduziert sich der Fahrwiderstand gegenüber den bisher eingesetzten ICE-Zügen deutlich. © Siemens
Durch eine leichtere Bauweise konnte außerdem das Gewicht bei einem 200 Meter langen Zug um rund 20 Tonnen reduziert werden. © Siemens

Auch die Bahnstrecke zwischen Berlin und Hamburg wurde wegen schwerer Unwetterschäden in Brandenburg teilweise gesperrt. Am frühen Nachmittag hatte nach Bahnangaben eine Windhose mehrere große Bäume westlich von Berlin auf die Gleise stürzen lassen. Zehntausende Reisende waren betroffen. Sie seien eineinhalb bis zwei Stunden länger unterwegs gewesen, weil die Fernzüge über Stendal und Magdeburg umgeleitet wurden. Erst am Mittwoch sollte die Strecke über Nauen wieder voll in Betrieb gehen.

Das Unwetter über dem Rhein-Main-Gebiet und Südhessen sorgte für Hunderte Feuerwehreinsätze, Bäume wurden entwurzelt, Keller unter Wasser gesetzt und Dächer abgedeckt. An einem Badesee im Kreis Offenbach wurden zwei Jugendliche und ein zweijähriges Kind von einem herabstürzenden Ast getroffen und leicht verletzt. Auf einem Campingplatz in Offenbach-Bürgel stürzte ein Baum auf einen Wohnwagen. Die Besitzerin erlitt eine Platzwunde am Kopf.

Fahrkartenautomat der Bahn gesprengt

Anschlag Bahn-Automat
Die bundesweite Serie von Anschlägen auf Fahrkartenautomaten der Bahn reißt nicht ab. Diesmal wurde ein Gerät am Bahnhof in Kirch Göns bei Gießen (Hessen) in die Luft gesprengt. © dpa
Anschlag Bahn-Automat
Die bundesweite Serie von Anschlägen auf Fahrkartenautomaten der Bahn reißt nicht ab. Diesmal wurde ein Gerät am Bahnhof in Kirch Göns bei Gießen (Hessen) in die Luft gesprengt. © dpa
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Die bundesweite Serie von Anschlägen auf Fahrkartenautomaten der Bahn reißt nicht ab. Diesmal wurde ein Gerät am Bahnhof in Kirch Göns bei Gießen (Hessen) in die Luft gesprengt. © dpa
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Die bundesweite Serie von Anschlägen auf Fahrkartenautomaten der Bahn reißt nicht ab. Diesmal wurde ein Gerät am Bahnhof in Kirch Göns bei Gießen (Hessen) in die Luft gesprengt. © dpa
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Die bundesweite Serie von Anschlägen auf Fahrkartenautomaten der Bahn reißt nicht ab. Diesmal wurde ein Gerät am Bahnhof in Kirch Göns bei Gießen (Hessen) in die Luft gesprengt. © dpa
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Die bundesweite Serie von Anschlägen auf Fahrkartenautomaten der Bahn reißt nicht ab. Diesmal wurde ein Gerät am Bahnhof in Kirch Göns bei Gießen (Hessen) in die Luft gesprengt. © dpa
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Die bundesweite Serie von Anschlägen auf Fahrkartenautomaten der Bahn reißt nicht ab. Diesmal wurde ein Gerät am Bahnhof in Kirch Göns bei Gießen (Hessen) in die Luft gesprengt. © dpa
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Die bundesweite Serie von Anschlägen auf Fahrkartenautomaten der Bahn reißt nicht ab. Diesmal wurde ein Gerät am Bahnhof in Kirch Göns bei Gießen (Hessen) in die Luft gesprengt. © dpa
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Die bundesweite Serie von Anschlägen auf Fahrkartenautomaten der Bahn reißt nicht ab. Diesmal wurde ein Gerät am Bahnhof in Kirch Göns bei Gießen (Hessen) in die Luft gesprengt. © dpa
Anschlag Bahn-Automat
Die bundesweite Serie von Anschlägen auf Fahrkartenautomaten der Bahn reißt nicht ab. Diesmal wurde ein Gerät am Bahnhof in Kirch Göns bei Gießen (Hessen) in die Luft gesprengt. © dpa

In Thüringen kamen Autos auf den Autobahnen bei unangepasster Geschwindigkeit ins Rutschen geraten und mehrfach in den Leitplanken gelandet, wie ein Sprecher der Autobahninspektion Hermsdorfer Kreuz mitteilte. Bis zum Abend habe es keine Schwerverletzten gegeben. Örtlich ging Hagel nieder. Im Erfurter Ortsteil Hochheim waren die Hagelkörner, die in Blumenrabatten für Schäden sorgten, etwa haselnussgroß.

Am Frankfurter Flughafen musste der Betrieb wegen des starken Sturms immer wieder unterbrochen werden. Die Bodenabfertigung, also das Betanken sowie das Be- und Entladen der Maschinen, wurde für rund 30 Minuten eingestellt. „Das ist bei einem so starken Gewitter mit Wind und Blitzen Routine“, sagte ein Sprecher des Flughafenbetreibers Fraport. Einige Starts und Landungen verzögerten sich. „Das wird sich aber im Laufe des Abends wieder einspielen“, sagte der Sprecher.

Allerdings warnte der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach bereits vor weiteren Unwettern mit Starkregen, Hagel und schweren Sturmböen, die nicht nur am Dienstag, sondern auch am Mittwoch zu erwarten seien. Zwischenzeitlich ließen Schauer und Gewitter in der Nacht zum Mittwoch kurz nach, hieß es bei den Wetterexperten.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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