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Schweres Unwetter trifft griechische Urlaubsinsel – Hunderte deutsche Urlauber stranden in Athen

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Von: Maximilian Kettenbach, Andreas Knobloch

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Ärger für zahlreiche Griechenland-Urlauber: Statt in die Sonne von Kreta zu fliegen, mussten Flieger in Athen notlanden. Ein Unwetter macht den Landeanflug unmöglich.

Athen/München – Ein schweres Unwetter auf Kreta zwingt zahlreiche Urlaubsflieger am Samstag zur „Notlandung“ in der griechischen Hauptstadt in Athen, berichtet merkur.de. Unter den Reisenden ist auch einer unserer Redakteure. Er sitzt im Lufthansa-Flug 1758 von München nach Kreta.

Das Rollfeld des Flughafens Athen. Stundenlang müssen Passagiere wegen eines Unwetters auf Kreta dort ausharren.
Das Rollfeld des Flughafens Athen. Stundenlang müssen Passagiere wegen eines Unwetters auf Kreta dort ausharren. © Privat

Ersten Informationen zufolge bleiben die Passagiere am Flughafen Athen in den Flugzeugen, die auftanken und sich dann in die Schlange für den Neustart einreihen. Der Lufthansa-Flug ist wohl einer von vielen. Die Sperrung der Flughäfen auf Kreta, Heraklion und Chania, soll mindestens zwei Stunden andauern. „Es dürfte sich eher um Stunden als um Minuten handeln“, verkündete der Lufthansa-Pilot bereits nach der Landung um elf Uhr.

Schweres Unwetter trifft griechische Urlaubsinsel – Hunderte Urlauber müssen „notlanden“

Mittlerweile konkretisierte der Pilot die Abflugzeit: „Wir werden voraussichtlich in vier Stunden abfliegen können (a.d.Red. der Weiterflug dürfte um 15 Uhr MEZ erfolgen) und werden bis dahin versuchen, Ihre Situation zu verbessern.“ Er habe in Erwägung gezogen, die Passagiere ins Terminal zu lassen, jedoch ginge es erfahrungsgemäß dann häufig spontan schnell los. „Und losfliegen, ohne Gäste an Board, ist auch schwierig.“ Sobald sich etwas tue, halte er die Reisenden auf dem Laufenden. Derweil bekommen Kinder im Flieger Gebäck und alle Fluggäste stilles Wasser.

Schwere Stürme in Griechenland - ein Toter und zahlreiche Vermisste auf Kreta

Wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtet haben starke Herbststürme am Samstag (15. Oktober) in vielen Teilen Griechenlands für Schäden und Schwierigkeiten gesorgt. Auf der Insel Kreta wurde ein 50 Jahre alter Mann im Auto bei schwerem Regen von den Wassermassen mitgerissen und kam ums Leben, wie die Tageszeitung „Kathimerini“ berichtete. Auch würden mehrere Menschen vermisst. Ein rabiater Wetterwechsel von Freitag auf Samstag hatte die Menschen überrascht; auf Kreta war vor allem die Region um die Hafenstadt Heraklion stark betroffen. (Andreas Knobloch, Maximilian Kettenbach mit dpa)

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