Gesamte Region betroffen

Orkantief Xaver: Wetterdienst warnt vor Unwetter, Schnee und Sturm

Kassel/Göttingen. Orkantief Xaver kommt - und wird in den nächstem Tagen Schnee und Sturmböen über die Region bringen. Der Deutsche Wetterdienst warnt mittlerweile für Nordhessen und Südniedersachsen vor Unwettergefahren. Pünktlich zum Nikolaustag am Freitag soll es dann ergiebig schneien.

Für Kassel sind am Freitag zwei Grad am Tag und Minus zwei Grad für die Nacht gemeldet. Auch in Göttingen drohen stärkere Windböen und Schnee bei Werten um den Gefrierpunkt. Grund für den Wetterumschwung ist ein Orkantief namens „Xaver“.

Für Northeim und Hann. Münden sind am Donnerstag leichter Regen, Temperaturen zwischen drei und fünf Grad sowie Wind vorhergesagt. Auch in Nordhessen bleibt es ruhig – Witzenhausen, Kassel und Homberg erwartet ein wolkiger Tag mit Werten zwischen einem und vier Grad. Überall werden dann am Freitag mögliche Stürme oder Orkane erwartet.

Nach Angaben des Deutschen Wetterdiensts (DWD) ist am Donnerstag und Freitag an den norddeutschen Küsten mit extremen Orkanböen zu rechnen, auch bis weit ins Hinterland mit starkem Sturm. Durch den mit "Xaver" verbundenen Zustrom kalter Polarluft soll es ab Freitag zudem zu schauerartigen Schneefällen kommen. Vor allem im Bergland sei mit stärkeren Schneefällen und sogar Verwehungen zu rechnen.

Aktualisiert um 16.50 Uhr.

Der Hamburger Wetterdienstleister Institut für Wetter- und Klimakommunikation warnte für Donnerstag an der deutschen Nordseeküste und vor allem in Nordfriesland vor schweren Orkanböen von bis zu 140 Kilometern pro Stunde. Orkan- und Sturmböen seien bis hinein nach Nordrhein-Westfalen, Berlin und Sachen-Anhalt möglich.

Insgesamt würden die Windgeschwindigkeiten an der Küste aber wahrscheinlich unter denen des vorigen Sturmtiefs "Christian" bleiben, teilte das Institut mit. Dieses war Ende Oktober über West- und Nordeuropa gezogen und hatte teils schwere Schäden angerichtet.

In Hamburg werden am Donnerstag alle U-Bahn-Strecken sowie Buslinien verstärkt, wie die Hochbahn am Mittwoch mitteilte. Außerdem soll mehr Servicepersonal eingesetzt werden. Vier „Baumtrupps“ zur Unterstützung der Einsatzkräfte seien abrufbereit, sollten wie beim Orkan „Christian“ im Oktober umgestürzte Bäume den Verkehr behindern.

Der "Sylt Shuttle" der Bahn kündigte an, sein Angebot einzuschränken.  Die Hochbahn will über die aktuelle Situation auf der Schiene im Internet (Facebook) sowie über den Twitterdienst (#xaver) informieren. (dob/rpp/dpa)

Rubriklistenbild: © dpa

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