Einige Länder sind keine Hochrisikogebiete

Urlaub trotz Corona: In diese Länder darf man ohne Quarantäne einreisen

Zahlreiche Urlaubsländer sind zu drastischen Maßnahmen und strengeren Corona-Regeln gezwungen. Doch es gibt auch Ausnahmen. (Symbolbild)
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Zahlreiche Urlaubsländer sind zu drastischen Maßnahmen und strengeren Corona-Regeln gezwungen. Doch es gibt auch Ausnahmen. (Symbolbild)

Zahlreiche beliebte Urlaubsländer zählen derzeit zu den Hochrisikogebieten und können nur unter strengen Auflagen besucht werden. Es gibt jedoch auch Ausnahmen.

Kassel – Die Corona-Lage in Deutschland* ist weiterhin kritisch. Die Neuinfektionen steigen wegen der Omikron-Variante wieder rasant an. Doch nicht nur Deutschland meldet aufgrund der Omikron-Variante* steigende Inzidenzen. Auch zahlreiche Urlaubsländer sind zu drastischen Maßnahmen und strengeren Corona-Regeln gezwungen.

Die kubanische Regierung beispielsweise hat die Umsetzung der 1G-Plus-Regelung erlassen. Lediglich nach Kuba Einreisende, die doppelt gegen Corona* geimpft sind, dürfen in das Land gelassen werden. Daneben gibt es allerdings auch Länder, in die man ohne Quarantäne einreisen und in denen man ohne strengere Corona-Maßnahmen* Urlaub machen kann.

Corona: Zahlreiche beliebte Urlaubsländer gelten als Hochrisikogebiete

Am 9. Januar 2022 hat die Bundesregierung 40 weitere Länder als neue Hochrisikogebiete eingestuft. Weil dort eine besonders hohe Corona-Ansteckungsgefahr herrscht, warnt das Auswärtige Amt vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in diese Hochrisikogebiete.

Besonders Wintersportgebiete in Europa oder Länder mit milden Temperaturen sind in der kalten Jahreszeit beliebt. Folgende beliebte Reiseziele zählen derzeit jedoch unter anderem als Hochrisikogebiete:

  • Vereinigte Arabische Emirate (Hochrisikogebiet seit 9. Januar 2022)
  • Ägypten (Hochrisikogebiet seit 24. Januar 2021)
  • Frankreich (Hochrisikogebiet seit 19. Dezember 2021)
  • Italien (Hochrisikogebiet seit 1. Januar 2022)
  • Spanien inkl. der Balearen und Kanarischen Inseln (Hochrisikogebiet seit 25. Dezember 2021)
  • Griechenland (Hochrisikogebiet seit 21. November 2021)
  • Schweiz (Hochrisikogebiet seit 5. Dezember 2021)

(Quelle: Robert-Koch-Institut)

Reisende, die aus einem Hochrisikogebiet nach Deutschland zurückkehren, müssen eine zehntägige Quarantänepflicht einhalten, die erst nach fünf Tagen mit einem negativen Test beendet werden kann. Vollständig geimpfte und genesene Personen hingegen müssen nicht in häusliche Quarantäne.

Urlaub trotz Corona: Einreise nach Österreich für dreifach Geimpfte ohne Quarantäne möglich

Dagegen gibt es allerdings auch einige Länder ohne offizielle Reisewarnung und Quarantäne bei der Rückreise. Deutschlands Nachbar Österreich zählt unter anderem dazu, sowie Lettland, Ukraine und Rumänien. Personen, die bereits eine dritte Corona-Impfung erhalten haben, also „geboostert“ sind, können in Österreich quarantänefrei einreisen. Geimpfte und Genesene müssen einen negativen PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden ist, vorweisen. Bei der Einreise nach Deutschland gilt seit dem 23. Dezember 2021 jedoch generell die 3G-Regelung, unabhängig davon, ob man sich zuvor in einem Hochrisikogebiet aufgehalten hat,

Wen es lieber in die Sonne zieht, der findet in der Dominikanischen Republik die derzeit wohl unkompliziertesten Einreisebedingungen. Auf der Insel in der Karibik wird bei der Einreise weder ein Impfzertifikat noch ein negativer Corona-Test verlangt. Allerdings gilt vielerorts die 2G-Regel. Die Dominikanische Republik ist vom RKI nicht als Risikogebiet eingestuft.

Corona: Einreise in einigen Ländern auch ohne Quarantäne möglich

Auch in Mexiko muss bei der Einreise keine Bescheinigung über den Gesundheitszustand oder ein Testergebnis vorgezeigt werden, schreibt das Auswärtige Amt. Quarantänemaßnahmen sind ebenfalls nicht vorgesehen. Mexiko ist vom RKI jedoch als Risikogebiet eingestuft.

  • Keine Quarantäne bei der Einreise:
  • Dominikanische Republik (Risikogebiet)
  • Mexiko (Risikogebiet)
  • Malediven: negativer PCR-Test bei Einreise
  • USA (Hochrisikogebiet): 2G-Plus bei Einreise
  • Türkei (Hochrisikogebiet): 2G-Plus bei Einreise
  • Kroatien (Hochrisikogebiet): 3G bei Einreise oder digitales EU-COVID Zertifikat
  • Spanien (Hochrisikogebiet): 3G-Nachweis bei Einreise
  • Griechenland (Hochrisikogebiet): Negativer PCR- oder Schnell-Test (unabhängig vom Impf- oder Genesenenstatus)
  • Quelle: Auswärtiges Amt

Auf den Malediven sind die Einreisebestimmungen recht locker. Für Touristen besteht keine Impfpflicht, es muss lediglich ein negatives PCR-Testergebnis, das nicht älter als 96 Stunden vor Abflug sein darf, vorgelegt werden. Bei der Einreise erfolgen zudem Temperaturmessungen und stichprobenartige Tests. Die Malediven werden vom RKI aktuell nicht als Risikogebiet eingestuft.

Urlaub in der Corona-Pandemie: 3G-Nachweis im Flugzeug

Allerdings gilt es auch beim Abflug in Deutschland einiges zu beachten. Wer hierzulande in ein Flugzeug steigen möchte, muss laut Infektionsschutzgesetz einen 3G-Nachweis erfüllen. Passagiere müssen also vollständig geimpft, genesen oder negativ getestet sein.

Grundsätzlich sollte sich vor der Reise ausreichend über die Einreisebestimmungen im jeweiligen Urlaubsland informiert werden. Diese können aufgrund der Corona-Pandemie immer wieder angepasst werden. (Helena Gries, Karolin Schäfer) *hna.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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