Peinliche Verwaltungspanne

Mississippi schafft erst jetzt Sklaverei ab

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Afrikanische Sklaven werden um 1860 auf einem Markt in den Südstaaten versteigert (undatierte Zeichnung).

Washington - Im US-Bundesstaat Mississippi ist wegen einer Verwaltungspanne erst in diesem Monat die Sklaverei offiziell abgeschafft worden.

Es sei schlicht vergessen worden, das Ergebnis einer Abstimmung zum formalen Ende der Sklaverei an höhere US-Behörden weiterzuleiten, berichtet das Magazin „Time“. Die fehlende Akte sei am 7. Februar offiziell nachgereicht worden - 148 Jahre nachdem der Besitz von Sklaven im Rest des Landes für illegal erklärt wurde.

Im November letzten Jahres war ein Professor der Universität von Mississippi bei einer Internetrecherche auf den Verwaltungsfehler gestoßen. Er hatte im Kino den Spielberg-Film „Lincoln“ gesehen und wollte sich informieren, wie in seinem Bundesstaat die Sklaverei abgeschafft wurde. Heraus kam, dass der Südstaat ohnehin erst als letzter Bundesstaat im Jahr 1995 das Ende der Sklaverei formell anerkannt hatte, ohne jedoch das nötige Dokument weiterzureichen.

Oval Office: Hier arbeitet der US-Präsident

Barack Obama telefoniert im Oval Office des Wißen Hauses in der US-Hauptstadt Washington D.C. Das Büro gilt als Machtzentrum des amerikanischen Präsidenten. Hier erhalten sie einen genauen Einblick. © dpa
Das Oval Office liegt sich im westlichen Flügel des Weißen Hauses. Es kann zum Beispiel über den Rosengarten des Weißen Hauses betreten werden. © dpa
Seinen Namen hat das Oval Office von der ovalen Form des Raumes. Diesen Anblick hat der US-Präsident, wenn er von seinem Schreibtisch aufschaut. © AP
Laut Online-Lexikon wikipedia misst das Oval Office 10,9 Meter in der Längs- sowie 8,8 Meter in der Querachse und weist eine Deckenhöhe von 5,6 Meter auf. Der Ausblick nach Süden wird durch drei große Fenster hinter dem Präsidentenschreibtisch ermöglicht. © dpa
Ein von fast allen Präsidenten verwendeter Schreibtisch wird als „Resolute Desk“ bezeichnet - ein Geschenk der rbitischen Königin Victoria. Der Tisch wurde aus jenem Holz hergestellt ist, das nach Demontage des britischen Polarforschungsschiffs HMS Resolute im Jahre 1879 übrig blieb. © dpa
Der Stifthalter wurde aus dem Holz der historischen HMS Gannet geschnitzt. Ein Schiff, welches zu seiner Zeit Sklavenschmuggler jagte © dpa
Barack Obamas Telefon. © AP
Ein Bild des ersten US-Präsidenten George Washington (1789 bis 1797). © dpa
Und ein Bild des Präsidenten Abraham Lincoln (1861 bis 1865). © dpa
Das Siegel des US-Präsidenten. © dpa
Private Fotos von US-Präsident Barack Obama. © AP
Hier hält der US-Präsident Besprechungen ab. Auf dem Tisch steht eine Schale mit Obst. © dpa
Auch Kanzlerin Angela Merkel (CDU) war zu Gast im Oval Office. © dpa
Aber nicht nur Politiker waren im Oval Office eingeladen. Auch Elvis Presley (rechts), der King of Rock 'n' Roll hat dort den früheren US-Präsidenten Richard Nixon getroffen. © dpa
Präsident Barack Obama an seinem Schreibtisch im Oval Office bei einer TV-Ansprache an die US-Bürger. Jeder US-Präsident dekoriert das Oval Office nach seinem Geschmack. © dpa
"Hey, hier hab' ich doch auch mal gearbeitet." US-Präsident Barack Obama (2. von links) mit den früheren US-Präsidenten (von links) George Bush senior, George W. Bush, Bill Clinton und Jimmy Carter.  © dpa
So hatte sich George W. Bush das Oval Office eingerichtet. © AP
So sah das Oval Office unter Präsident George Bush senior aus. © AP
Und so hatte sich Bill Clinton das Oval Office eingerichtet. © AP
So hatte sich US-Präsident John F. Kennedy das Oval Office eingerichtet. © AP

Der US-Kongress hatte die Sklaverei bereits 1865 für ungesetzlich erklärt. Ein Großteil der Bundesstaaten hatten die Gesetzesänderung im selben Jahr beschlossen. Neben Mississippi hatten sich vier Staaten geweigert, die Verfassungserweiterung anzunehmen. Über die Jahrzehnte geriet sie in Vergessenheit. „Am Ende haben wir es doch noch hinbekommen“, kommentierte Senator Hillman Frazier, der an der Abstimmung von 1995 beteiligt war.

dpa

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