Um 25 Prozent gekürzt 

US-Unternehmen kürzt Bonus seines Chefs wegen schlechten Benehmens

Wegen einer vulgären Schimpftirade wurde dem Chef einer US-Maklerfirma der Bonus gekürzt. Auch mit einer Entlassung wurde gedroht, sollte sich der Vorfall wiederholen. 

Los Angeles - Das US-Immobilienunternehmen KB Home, eine der größten Maklerfirmen des Landes, hat ihrem Chef Jeffrey Mezger wegen einer vulgären Schimpftirade gegen seine Nachbarin den Bonus um 25 Prozent gekürzt. Zudem stehe Mezger fortan unter Beobachtung: Sollte sich ein derartiger Fall wiederholen, werde er entlassen, teilte KB Home am Donnerstag in einem Schreiben an die Börsenaufsicht SEC mit. 

Die Firma reagierte damit in weniger als 48 Stunden auf eine Aufnahme, die mehrere US-Fernsehsender ausgestrahlt hatten. Sie war von Sicherheitskameras aufgezeichnet und zunächst von der "Huffington Post" veröffentlicht worden. Mezger beschimpft darauf seine Nachbarin Kathy Griffin, eine Komikerin, und deren Freund zwei Minuten lang auf das Übelste. Offenbar hatten Griffin und ihr Freund zuvor die Polizei gerufen und sich über die Lautstärke bei den Mezgers nebenan beschwert. Beide wohnen im Reichenviertel Bel Air in Los Angeles.

afp

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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