USA: Wieder angebliche Russen-Spione aufgeflogen

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Die frühere russische Spionin in den USA, Anna Chapman, arbeitet mittlerweile auch als Model.

Washington - In den USA ist erneut ein angeblicher russischer Spionagering aufgeflogen. Offenbar hatten die Spione es auf Mikroelektronik für Waffensysteme abgesehen.

Die elf Verdächtigten, darunter mindestens ein Agent, hätten Mikroelektronik geschmuggelt, die für den Bau zahlreicher „Militärsysteme, wie etwa Radar-, Überwachungssystemen und Waffensysteme notwendig seien“, hieß es in der Mitteilung der US-Justizbehörden am Mittwoch (Ortszeit). Acht Verdächtigte seien festgenommen worden, drei weitere geflohen.

Um die 50 Millionen Dollar [38 Millionen Euro] teure Technik zu schmuggeln, hätten die Verdächtigten Exportzertifikate gefälscht: Seit Oktober 2008, heißt es in der FBI-Mitteilung weiter, hätten sie in einer „betrügerischen und systematischen Verschwörung“ das US-Lizenzierungswesen unterwandert. „Sie versuchten Amerikas freie Marktwirtschaft auszunutzen, um amerikanische Technologie für die russische Regierung zu stehlen“, sagte US-Staatsanwältin Loretta Lynch am Mittwoch. Die US-Justizbehörde klagte sie außerdem der Geldwäsche an.

Die heißeste Spionin Russlands

Russlands heißeste Spionin: Anna Chapman © ap
Russlands heißeste Spionin: Anna Chapman © ap
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Russlands heißeste Spionin: Anna Chapman © ap
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Die heißeste Spionin Russlands: Anna Chapman
Die heißeste Spionin Russlands: Anna Chapman © dpa
Die heißeste Spionin Russlands: Anna Chapman
Die heißeste Spionin Russlands: Anna Chapman © dpa
Die heißeste Spionin Russlands: Anna Chapman
Die heißeste Spionin Russlands: Anna Chapman © dpa
Die heißeste Spionin Russlands: Anna Chapman
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Die heißeste Spionin Russlands: Anna Chapman
Die heißeste Spionin Russlands: Anna Chapman © dpa
Die heißeste Spionin Russlands: Anna Chapman
Die heißeste Spionin Russlands: Anna Chapman © ap
Die heißeste Spionin Russlands: Anna Chapman
Die heißeste Spionin Russlands: Anna Chapman © ap

Das russische Außenministerium zeigte sich besorgt über das Vorgehen der US-Behörden. Es handele sich aber nicht um geheimdienstliche Vorwürfe, sagte Vizeaußenminister Sergej Rjabkow. 2010 waren in einem spektakulären Deal zehn russische Agenten, darunter die als „Agentin 90-60-90“ bekanntgewordene Anna Chapman, gegen vier mutmaßliche US-Spione ausgetauscht worden.

dpa

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