Bedrohung für Curevac-Impfstoff

USA wollen Patentschutz für Corona-Vakzine stoppen: Curevac-Chef fordert „autarkes Europa“

Franz-Werner Haas, Vorstandsvorsitzender des biopharmazeutischen Unternehmens Curevac, trägt bei einer Pressekonferenz einen Mund-Nasen-Schutz mit dem Firmen-Logo.
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Die USA drohen mit der Aussetzung des Patentschutzes. Curevac-Chef Haas fordert ein „autarkes Europa“.

Die USA wollen den Patentschutz für neue Corona-Vakzine stoppen. Das hätte auch fatale Folgen für Curevac. Firmenchef Haas fordert ein unabhängiges Europa.

Tübingen - Das Tübinger Biotech-Unternehmen Curevac will bis Ende des Jahres rund 300 Millionen Corona-Impfdosen für die EU-Mitgliedsstaaten liefern. Die Produktion des mRNA-Vakzins ist jetzt jedoch in Gefahr, da die USA die Lieferung wichtiger Materialien blockieren. Zudem kündigte die US-Regierung vergangene Woche an, den Patentschutz für neue Corona-Vakzine aussetzen zu wollen. Damit könnten andere Pharmaunternehmen das mRNA-Verfahren von Curevac übernehmen. Firmenchef Franz-Werner Haas fordert deshalb ein unabhängiges Europa. Zukünftig sollen Materialien und Rohstoffe für die Impfstoff-Produktion aus der EU kommen. Wie BW24* berichtet, bedroht die umstrittene Patent-Forderung der USA Curevac - Firmenchef fordert „autarkes Europa“.

Der Impfstoff von Curevac aus Tübingen soll die Impfkampagne Deutschlands vorantreiben (BW24* berichtete). *BW24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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