UV-Schutz und Tönung: Tipps zum Kauf der Wintersportbrille

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Modisch und sicher: Wintersportbrillen sind auf der Piste wichtig. Foto: Oliver Berg

Berlin (dpa/tmn) - Die Bodenwelle kam wie aus dem Nichts, die Sonne hatte den Skifahrer zu stark geblendet: Wintersportbrillen können helfen. Wichtig ist aber, dass sie einige Voraussetzungen erfüllen.

Beim Kauf einer Wintersportbrille nehmen Skifahrer am besten ihren Helm mit. So können sie testen, ob beides zusammen gut passt. Für einen bequemen Sitz der Brille sorgen außerdem verstellbare Bügel und Nasenpads. Darauf weist das Kuratorium Gutes Sehen hin. Wichtig ist, auf den UV-Schutz zu achten: Die Brille sollte UV 400 haben und eine CE-Kennzeichnung, um zuverlässig gegen die im Schnee reflektierende Sonne zu schützen.

Bei der Tönung der Brille kommt es darauf an, was der Skifahrer vorhat: Generell wird der Grad der Tönung in Blendschutz-Kategorien angegeben, von 0 - sehr hell, bis 4 - sehr dunkel. Wer im Skiurlaub Gletschertouren unternehmen will, sollte zu einer Brille der Kategorie 4 greifen. Für eine Fahrt auf einer sonnigen Piste empfiehlt das Kuratorium Gutes Sehen Kategorie 3. Bei diesigem Wetter hilft schon Kategorie 1, Bodenwellen und Eisflächen besser zu erkennen.

Das Sichtfeld der Wintersportbrille sollte groß genug und gebogen sein: Rund 160 Grad gewährleisten eine störungsfreie Rundumsicht und schützen die Augen vor Zugluft. Nicht zuletzt muss die Brille auf die Sehfähigkeiten des Fahrers abgestimmt sein. Möglich ist auch, unter einer Sportbrille Kontaktlinsen zu tragen.

Laut der Arbeitsgemeinschaft Sicherheit im Sport seien rund die Hälfte aller Skiunfälle auf Seh- und Wahrnehmungsfehler zurückzuführen. Zum einen schränken zum Beispiel Schneefall, Sonne und Reflexionen die Sicht ein, zum anderen können UV-Strahlung, Wind und Kälte die Augen stark reizen.

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