Vater setzt Kopfgeld auf Sextäter aus

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Er hat jedem 3000 Dollar geboten, der ihm den Körper des wegen Sexualstraftaten vorbestraften Freundes seiner Tochter aushändige - egal ob "tot oder lebendig": Domingos Jose Oliveira (50).

Spring Valley  - In Kalifornien hat ein Mann 3000 Dollar Kopfgeld auf den Freund seiner 19-jährigen Tochter ausgesetzt. Denn dieser ist ein vorbestrafter Sextäter. Jetzt griff die Polizei ein.

Wie die Webseite des US-Senders KTLA berichtet, wurde der 50-jährige Domingos Jose Oliveira am Freitagmorgen in seinem Haus in Spring Valley verhaftet. Die Polizisten hatten einen Durchsuchungsbefehl mitgebracht. Die Ermittler waren von Oliveiras Tochter und deren 33-järhigem Freund verständigt worden. Denn der Vater hatte zuvor am Grossmont College, das die 19-Jährige besucht, mehrere selbst erstellte Fahndungsplakate aufgehängt.

Das selbst erstellte Fahndungsplakat, das Domingos Jose Oliveira erstellt hat. Darauf war ein Foto des Mannes zu sehen, dessen Name sowie der Hinweis, dass der 33-Jährige ein vorbestrafter Sextäter sei. Die Personalien wurden von der Polizei unkenntlich gemacht.

Auf den Plakaten bot Oliveira jedem 3000 Dollar, der ihm den Körper des Freundes seiner Tochter aushändige - egal ob "tot oder lebendig". Die Fahndungsplakate enthielten ein Foto des Mannes, dessen Namen sowie den Hinweis, dass der 33-Jährige ein vorbestrafter Sextäter sei. Dass der Mann eine entsprechende kriminelle Vergangenheit aufweist, hat mittlerweile auch die Polizei eingeräumt. Aber auch in den USA, wo Sexualstraftäter im Internet angeprangert werden dürfen, geht diese Form der Vaterliebe zu weit: Die Justiz wertet diese Plakate als Anstiftung zum Mord. Oliveira sitzt vorübergehend im Knast. Seine Tochter und deren Sextäter-Freund sind offenbar immer noch zusammen. Von einer Trennung des Paares haben US-Medien noch nichts berichtet.

fro

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