In Mainz

Vater soll sein vierjähriges Kind aus 21. Stock geschmissen haben

Als eine Mutter nach Hause kam, erlebte sie einem Schock. Ihr vierjähriges Kind soll vom Vater aus dem 21. Stock geworfen worden sein. Der Mann sei anschließend hinterher gesprungen.

Mainz  - Ein Mann soll am Freitag in Mainz sein kleines Kind aus dem 21. Stock eines Hochhauses geworfen haben und anschließend selbst in die Tiefe gesprungen sein. Beide seien sofort tot gewesen, sagte ein Polizeisprecher. Das Motiv war zunächst unklar. 

Die Mutter des vierjährigen Kindes hielt sich zu der Zeit nicht in der Wohnung auf, sie kam kurz nach dem Vorfall nach Hause. Seelsorger kümmerten sich um sie. Der Vater habe nicht mit in der Wohnung gelebt. Die Polizei prüft, ob es sich um einen so genannten erweiterten Suizid handelt. Dies bedeutet, dass ein Mensch andere umbringt, bevor er sich selbst tötet. Zuvor hatten Medien berichtet.

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Redaktioneller Hinweis: Generell berichten wir nicht über Selbsttötungen, damit solche Fälle mögliche Nachahmer nicht ermutigen. Eine Berichterstattung findet nur dann statt, wenn die Umstände eine besondere öffentliche Aufmerksamkeit erfahren. Wenn Sie oder eine Ihnen bekannte Person unter einer existentiellen Lebenskrise oder Depressionen leidet, kontaktieren Sie bitte die Telefonseelsorge unter der Nummer: 0800-1110111. Hilfe bietet auch der Krisendienst Psychiatrie für München und Oberbayern unter 0180-6553000.Weitere Infos finden Sie auf der Webseite www.krisendienst-psychiatrie.de.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa / Roland Weihrauch

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