40 DNA-Proben pro Tag

Vaterschafts- und Mischlingstests für Hunde boomen

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Mit einem Wattestäbchen wird dieser Mischlings-Hündin eine Speichelprobe für einen Mischlings-DNA-Test entnommen. Foto: Katja Sponholz/Illustration

Saarbrücken/Mainz (dpa) - Immer mehr Hundehalter wollen wissen, welche Vorfahren ihr Mischling hat. Oder ob ihre Rassehunde tatsächlich reinblütig sind und die angegebenen Zuchteltern haben.

Ein Institut in Mainz hat sich auch darauf spezialisiert, die genetische Abstammung eines Tieres zu ermitteln. Das Geschäft mit Vaterschafts- und Mischlingstests boomt: "Während es vor fünf Jahren noch etwa eine DNA-Probe von Hunden pro Woche gab, sind es heute bis zu 40 am Tag", sagt Martin Schatzl, Geschäftsführer von Galantos Genetics. Hundehalter in Bayern und Baden-Württemberg nutzen die Tests außerdem, um den Ordnungsämtern einen Nachweis zu liefern, ob es sich bei ihren Vierbeinern um eine Kampfhund-Rasse handelt.

Der Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) in Dortmund ist skeptisch, was die Mischlingstests angeht. Weil es bei der Vielzahl der Hunderassen zu wenig Vergleichsmaterial gebe, sei "die Validität der Aussagen in Frage zu stellen", sagt VDH-Sprecher Udo Kopernik.

Verband für das Deutsche Hundewesen

Galantos Genetics

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