"Unangemessene Handlungen"

Vatikan prüft Vorwürfe gegen Kardinal

+
Kardinal Keith O'Brien

London - Der Vatikan prüft Vorwürfe gegen den britischen Kardinal Keith O'Brien, er habe „unangemessene Handlungen“ gegenüber Priestern vollzogen.

Zuvor hatte die Sonntagszeitung „The Observer“ berichtet, drei Priester sowie ein ehemaliger Priester hätten sich mit entsprechenden Anschuldigungen an den Vatikan gewandt. Die Vorfälle seien 1980 geschehen.

O'Brien ist Oberhaupt der katholischen Kirche in Schottland und Mitglied des Konklaves, das den nächsten Papst wählen wird. Papst Benedikt XVI. hatte seinen Rücktritt zum 28. Februar bekanntgegeben.

Ein Sprecher der schottischen Kirche betonte, O'Brien bestreite die Vorwürfe und habe einen Anwalt hinzugezogen. Vatikan-Sprecher Federico Lombardi sagte, der Papst sei informiert, die Sache liege in seinen Händen.

Am Freitag hatte O'Brien in einem Interview mit der BBC die Aufhebung des Zölibats für katholische Priester ins Spiel gebracht. Das Zölibat sei nicht „göttlichen Ursprungs“ und könne überdacht werden, sagte er.

Diese Männer könnten Papst werden

Diese Männer könnten Papst werden

ap

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.