Gefahr für das Kind

Vegan essen: Stillende brauchen besonders viel Vitamin B12

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Ernähren sich stillende Mütter vegan, kann dem Kind Vitamin B12 fehlen. Ein Kinderarzt sollte die Versorgung daher regelmäßig überprüfen. Foto: Patrick Pleul

Eine vegane Ernährungsweise kann zu Nähstoffmangel führen. Etwa während der Stillzeit. Fehlt es Säuglingen an Vitamin B12, welches zum Beispiel in Milchprodukten enthalten ist, kann dies schlimme Folgen haben. Worauf Mütter achten sollten:

Köln (dpa/tmn) - Sich vegan ernährende Menschen müssen genau darauf achten, dass sie genügend Kalzium, Vitamin D, Jod und vor allem Vitamin B12 zu sich nehmen. Besonders Stillende haben einen erhöhten Bedarf an diesem Vitamin.

Wenn sie sich vegan ernähren wollen, sollte der Kinderarzt davon wissen. Denn dann kann er beim Baby regelmäßig den Vitamin B12-Spiegel überprüfen. In den meisten Fällen reicht es aus, wenn die Mutter das Vitamin zusätzlich einnimmt, erklärt Hermann Josef Kahl vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte.

Vitamin B12 kommt in tierischen Produkten wie Fleisch, Fisch, Milch und Eiern sowie in Innereien vor. Da Veganer auf diese Produkte verzichten, nehmen sie in der Regel zu wenig davon auf.

Ein Mangel an Vitamin B12 macht sich bei einem Säugling zum Beispiel nach vier bis etwa sechs Monaten durch Wachstumsstörungen, Blutarmut und Muskelschwäche bemerkbar. Wird der Mangel nicht rechtzeitig erkannt, können Schäden zurückbleiben.

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