Wassersportler verblutet

Verbotsschilder abgesägt - Mann stirbt bei Hai-Attacke

Saint-André - Dass man an dieser Stelle nicht ins Wasser darf, konnte er nicht wissen, so wurde sein Ausritt auf dem Bodyboard einem 26-Jährigen zum Verhängnis.

Bei einer Hai-Attacke vor der Insel La Réunion im Indischen Ozean ist ein 26-jähriger Wassersportler getötet worden. Der Mann war am Dienstagmorgen mit einem Bodyboard vor der Ostküste der Insel im Meer, als er von dem Tier angegriffen wurde, wie die Rettungskräfte mitteilten. Er wurde in den Oberschenkel gebissen und verblutete, noch bevor die von Freunden alarmierten Rettungskräfte ihn an Land bringen konnten.

Die Hai-Attacke ereignete sich in einem als gefährlich bekannten Gebiet, in dem das Schwimmen und andere Wassersportarten verboten sind. Jemand hatte entsprechende Verbotsschilder aber am Wochenende abgesägt, wie das Rathaus der Gemeinde Saint-André mitteilte.

Es war bereits die zwanzigste Hai-Attacke in dem östlich von Madagaskar gelegenen französischen Überseegebiet seit 2011. Acht dieser Angriffe endeten tödlich.

afp

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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