In neuseeländischer Tierklinik

Hundeblut rettet Kater das Leben

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Ausgerechnet Hundeblut rettete einem Kater das Leben.

Wellington - Nachdem Kater Rory Rattengift gefressen hatte, entschied sich die Tierärztin für eine riskante und ungewöhnliche Bluttransfusion.

Ausgerechnet ein Hund hat in Neuseeland einen Kater vor dem Tod bewahrt: Stubentiger Rory sei es sehr schlecht gegangen, nachdem er Rattengift gefressen habe, hieß es in Medienberichten am Mittwoch. Sein Frauchen Kim Edwards brachte Rory demnach in eine Tierklinik in Tauranga auf der neuseeländischen Nordinsel und flehte um Hilfe. Weil aber nicht genug Zeit blieb, um die Blutgruppe des Katers im Labor zu bestimmen, entschied sich Tierärztin Kate Heller für eine riskante Transfusionsmethode: Sie beschloss, Rory Hundeblut zu verabreichen.

Eine Freundin der Ärztin erklärte sich spontan bereit, ihren schwarzen Labrador Macy als Spender zur Verfügung zu stellen. Noch nie zuvor habe sie Hundeblut für eine Katze verwendet, sagte Heller der Zeitung "New Zealand Herald". Diese Vorgehensweise sei äußerst selten. "Die Leute werden denken, dass das ziemlich seltsam klingt, und das ist es auch - aber wir hatten Erfolg und haben ein Leben gerettet", berichtete die Tierärztin.

Nebenwirkungen der Hundeblutspende gab es nach Auskunft der Besitzerin nicht: "Rory ist genau wie früher - wir haben keinen Kater, der bellt oder die Zeitung apportiert", sagte Edwards der Zeitung.

AFP

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