Mechaniker erlaubten sich einen Spaß

Vermeintliche Mordszene bei Google Street View war ein Scherz

Edinburgh. Ein Mann liegt regungslos auf dem Bauch, ein anderer steht mit einer Spitzhacke daneben: Dieser fürchterliche Anblick bot sich einem Nutzer, der sich bei Google Street View die Straßen Edinburghs anschaute. Doch die vermeintliche Bluttat entpuppte sich als schlechter Scherz.

Wie der Sender BBC berichtet, hatte der Mechaniker Dan Thompson 2012 ein Auto des Google-Konzerns in der Nähe seiner Werkstatt gesehen, das die Straßen für den Street-View-Dienst fotografierte. Er holte einen Kollegen, zusammen stellten sie einen Mord nach.

Danach geriet der morbide Spaß in Vergessenheit. Als die Bilder endlich online zu sehen waren, stand plötzlich die Polizei vor Thompsons Tür. Ein ernstes Nachspiel werden der 56-Jährige und sein Kollege aber nicht befürchten müssen. „Wir entschuldigten uns, dass wir die Zeit der Polizei verschwendet haben, sagte Thompson. Die Beamten hätten es auch lustig gefunden. (ema)

Rubriklistenbild: © Screenshot Google Street View

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