Vermutlich Leiche von vermisster Studentin entdeckt

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Polizisten suchen im Sommer 2007 in der Nähe der Fachhochschule Trier nach der vermissten Studentin. Foto: Harald Tittel/Archiv

Trier (dpa) - Das Schicksal der seit fast acht Jahren vermissten Studentin Tanja Gräff aus der Nähe von Trier ist vermutlich geklärt.

Bei Rodungsarbeiten in Trier-Pallien wurden Knochen gefunden, bei denen es sich laut Polizei und Staatsanwaltschaft mit hoher Wahrscheinlichkeit um die sterblichen Überreste der seit Juni 2007 vermissten Studentin handelt.

Die 21-Jährige war am 7. Juni 2007 bei einem Fest an der Fachhochschule Trier verschwunden. Umfangreiche Suchaktionen blieben ohne Erfolg. Die Polizei ging davon aus, dass die junge Frau Opfer eines Gewaltverbrechens geworden war.

Nach Angaben der Ermittler entdeckten Arbeiter menschliche Knochen sowie Schuhe, als sie dabei waren, den mit Bäumen und Hecken überwucherten Steilhang freizuschneiden. Die Polizei fand noch weitere persönliche Gegenstände.

"Aufgrund der bisherigen Untersuchungen gehen Staatsanwaltschaft und Polizei davon aus, dass es sich hierbei um die sterblichen Überreste und Gegenstände der seit dem 7. Juni 2007 vermissten Tanja Gräff handelt", teilten die Ermittler mit. Weitere Untersuchungen liefen bereits. Ergebnisse stünden aber noch aus.

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