Mythos entlarvt

Darum ist Freitag, der 13. gar kein "Pechtag"

Berlin - Diese Woche ist es wieder soweit: Freitag, der 13. steht im Kalender. Doch keine Angst. Warum das gar kein Unglückstag ist, hat jetzt eine Untersuchung ergeben.

Freitag, der 13., trägt die Bezeichnung “Pechtag“ einer Versicherungsstatistik zufolge zu Unrecht. Eine besondere Häufung von Schäden habe es an den beiden vermeintlichen Unglückstagen in der ersten Jahreshälfte nicht gegeben, teilte die Gothaer Versicherung am Donnerstag mit. Der 13. Januar und der 13. April 2012 seien eher unauffällig gewesen.

Freitag, der 13. und weitere Unglücksbringer

Ein Klassiker der Unglücksbringer. Gehe nie unter einer Leiter hindurch. © dpa
Bei ihm naht kein Unglück. Doch zündet man sich eine Zigarette mit einer Kerze an, so verheißt dies Unheil. Außerdem soll eine solche Tat einem Seemann den Tod bringen. © dpa
Scherben bringen Glück - aber zerbricht man teures Porzellan, so soll das das Gegenteil bewirken. © dpa
Schlechte Laune, Unglück und der Tag ist sowieso gelaufen. Bloß nicht mit dem falschen Fuß zuerst aufstehen... doch welcher ist das eigentlich? Die Antwort sehen Sie im nächsten Bild. © dpa
Die beiden machen es richtig. Der erste Schritt sollte nie mit links erfolgen, denn das bringt Unglück - sagt man zumindest. © dpa
Diese Dame sollte laut einem Aberglauben nicht an Bord gehen, denn Frauen auf Schiffen sollen ebenfalls Unglück bringen. © dpa
Sie sitzt brav da, doch wehe, sie kreuzt einem von links den Weg. Schwarze Katzen gelten von jeher als Unglücksbringer. © Schlaf
Sieben Jahre Pech soll es bringen, wenn man einen Spiegel zerbricht. Also, liebe Damen, Vorsicht! © dpa
Ein eher unbekannter Aberglaube dürfte dieser sein. Liegt ein Messer auf der Straße, so heben Sie es bloß nicht auf. Auch dies soll Unheil bringen. © dpa
Er macht es beruflich, doch wer aus Versehen Salz verschüttet, soll ebenfalls vom Unglück verfolgt werden. © dpa
"Wenn du nicht aufisst, scheint die Sonne nicht!" Wer hat diesen Satz in seiner Kindheit nicht gehört? Angeblich verhindert dies nicht nur schönes Wetter, sont bringt auch Unglück. © dpa
Ein Regenschirm sollte immer erst im Freien aufgespannt werden. Andernfalls könnte der Spaziergang unglücklich enden... © dpa
Der Klassiker: Freitag, der 13. Alleine die Zahl 13 soll Unglück bringen. So gibt es in vielen Hotels keinen 13. Stock. Auch in der Formel 1 wird die Startnummer 13 nicht vergeben. © dpa

Weit größeren Einfluss auf die Zahl der Schäden als das Datum habe vor allem das Wetter. Zu den meisten Schäden kam es bei der Gothaer in diesem Jahr demnach bislang am 5. Januar, als 4.524 Meldungen registriert wurden. An dem Tag zog das Orkantief Andrea über Deutschland hinweg. Am Freitag, den 13. Januar 2012, registrierte die Versicherung im Vergleich nur 835 Schäden, am 13. April lediglich 724.

dapd

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