Waldbrände in Portugal 

Verwirrung um abgestürztes Löschflugzeug: Behörden streiten Fehler ab

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Über Portugal sind aktuell zahlreiche Flugzeuge im Einsatz, um die Waldbrände zu löschen. 

Chaos in Portugal: Zahlreiche Medien berichteten über ein vermeintlich abgestürztes Löschflugzeug - doch der Zivilschutz des Landes dementierte die Berichte. Welche Geschichte stimmt?

Pedrógão Grande - Noch immer herrscht Verwirrung um den angeblichen Absturz eines Löschflugzeugs in Portugals Waldbrandgebiet. Die zuständigen Behörden wiesen kürzlich jegliche Kommunikationsfehler von sich.

„Es gab keine Missverständnisse. Es gab eine Warnung über einen Flugzeugabsturz und wir haben das Protokoll für solche Situationen eingehalten“, zitierte die Nachrichtenagentur Lusa am Mittwoch den Chef des Zivilschutzes, Vítor Vaz Pinto.

Augenzeugen hatten am frühen Dienstagabend von einem lauten Knall und einem Feuerball berichtet. In sozialen Netzwerken und Medien machte daraufhin schnell die Nachricht von einem Flugzeugabsturz die Runde, nachdem auch die Unfalluntersuchungsbehörde GPIAAF gegenüber „Lusa“ erklärte, sie sei über den Verlust einer Maschine informiert worden. Die Behörden entsandten daraufhin einen Suchhubschrauber.

Ein vermisstes Flugzeug hat es offenbar nie gegeben

Erst Stunden später teilte der Zivilschutz mit, dass gar kein Flugzeug vermisst werde. Pinto betonte vor Journalisten, vermutlich seien Gasflaschen in einem Wohnwagen in der Hitze des Feuers explodiert. Seit dem Ausbruch der verheerenden Brände am vergangenen Samstag gab es immer wieder Kritik am Krisenmanagement der Behörden.

Aktuelle Neuigkeiten zu den Waldbränden in Portugal lesen Sie in unserem News-Blog

dpa

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