Video wird zum YouTube-Hit

Feuerwehrmann rettet Kätzchen - trauriges Ende

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Der Feuerwehrmann hat das leblose Kätzchen mit Sauerstoff versorgt und mit kühlem Wasser eingerieben. Kurze Zeit später miauter "Lucky" wieder.

Fresno - Ein Feuerwehrmann findet in einem ausgebrannten Haus ein lebloses Kätzchen. Liebevoll belebt er es wieder. Das Video der Rettung wird zum YouTube-Hit. Doch in Wahrheit gibt es gar kein "Happy End".

Als Feuerwehrmann Corey Kalanick Anfang Juli nach einem Brand in ein Haus in Fresno in Kalifornien geht, lautet sein Auftrag, Überlebende zu finden. Auf dem Wohnzimmerboden findet er ein lebloses Kätzchen. Ohne zu zögern nimmt er es auf den Arm, bringt es nach draußen und legt ihm eine Sauerstoffmaske an. Gleichzeitig reibt er die Mieze mit kaltem Wasser ab. 15 Minuten und einen Sauerstofftank später miaut das Kätzchen wieder.

Hier geht's zum YouTube-Video "Fireman Saves Kitten"

Die Rettungsaktion hatte Kalanick mit seiner Helmkamera aufgezeichnet. Das Video landet im Internet - und wenige Stunden später feiern ihn die amerikanischen Medien als Helden. Fast drei Monate später greift der Hersteller der Helmkamera, GoPro, das Bildmaterial erneut auf und schneidet ein Werbevideo daraus. Innerhalb von fünf Tagen wurde der Clip mit dem Titel "Fireman Saves Kitten" bei YouTube über 13 Millionen Mal geklickt (Stand 30.09.2013) - Tendenz steigend.

Der süßeste Nachwuchs der Tierwelt

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Nachwuchs im Dresdner Zoo: Der am 4. August 2008 geborene und noch namenlose Zebrahengst springt hinter seiner Mutter "Kirby" durch das Gehege. © dpa
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Ein Alpaka und ein Alpakajunges im Tierpark Hellabrunn. © dpa
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Ein neugeborener Seelöwe in Vergnügungspark in Südkorea. Er wurde am 27. Juni 2008 geboren. © dpa
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Erstmal kräftig schütteln: Das kleine Seebär-Mädchen "Bonita" erblickte am 8. Juli 2008 das Licht der Welt. © dpa
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Neugierig blickt das kleine Seebär-Mädchen "Bonita" während ihres ersten Ausflugs ins Freigehege im Tierpark Hagenbeck in Hamburg um sich. © dpa
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Babyelefant "Shanti" kühlt sich im Schutz von Mutter "Khaing Hnin Hnin" in einem Kinder-Planschbecken im Zoo in Hannover ab. © dpa
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Der süße Asiatische Elefant wurde am 19. Juli 2008 im Selwo Aventure Zoo in Estepona in Spanien geboren. © dpa
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Im Zoo im brandenburgischen Eberswalde (Barnim) hat eine etwa fünf Wochen alte Schnee-Eule eine tote Maus im Schnabel. © dpa
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Drei Flamingo-Babys stehen im Osnabrücker Zoo in ihrem Gehege. Zwischen 10. und 13. Juli 2008 gab es dort dreimal Nachwuchs bei den Flamingos. © dpa
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Ein frisch geschlüpfter Andenflamingo wird im Berliner Zoo von seiner Mutter gefüttert. © dpa
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Der Publikumsliebling schlechthin: Eisbärjunge "Knut" hält im Berliner Zoo einen Ast fest. © dpa
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Nachwuchs bei den Lamas: Der Tiergartenchef Mathias Bussenius vom Tiergarten Halberstadt (Harzkreis) läuft mit dem kleinen Lama "Söckchen" durch's Gehege. © dpa
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Mit sichtbarer Mutterliebe liebkost die Malaienbärin Tina ihr Junges, die kleine Malaienbärin Lailani, im Tierpark in Berlin Friedrichsfelde. © dpa
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Mit seiner Mutter Tina balgt der kleine Malaienbär Lailani im Tierpark in Berlin Friedrichsfelde. © dpa
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Ein Marabu-Baby im Tierpark Hagenbeck in Hamburg. Die aus Afrika stammenden, aasfressenden Tiere gehören zu der Familie der Störche und haben eine Flügelspannweite von bis zu drei Metern. © dpa
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Ein Marabu (Leptoptilos crumeniferus) spielt im Tierpark Hagenbeck in Hamburg mit einem Bambuszweig. © dpa
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Dieser junge südamerikanische Mirikina, auch Nachtaffe genannt, hält sich im Berliner Zoo an seiner Mama fest. © dpa

Was GoPro nicht mitbekommen hatte: Nach der dramatischen Rettungsaktion haben die Feuerwehrmänner das Kätzchen, dem sie kurzerhand den Spitznamen "Lucky" gaben, einem Tierarzt übergeben. Noch in der selben Nacht starb die Mieze an einer Rauchvergiftung. Ihre Lungen waren einfach noch zu schwach, um das Trauma zu verkraften. In einer Diskussion in dem öffentlichen Forum reddit.com wird GoPro nun vorgeworfen, auf geschmacklose Art und Weise Profit aus dem inzwischen verstorbenen Kätzchen schlagen zu wollen.

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