Tote und Chaos

Im Video: So dramatisch ist die Hochwasser-Lage in NRW und Rheinland-Pfalz

Tief „Bernd“ sorgt für Unwetter und katastrophale Zustände in NRW und Rheinland-Pfalz. 106 Menschen sterben, zahlreiche Menschen werden vermisst.

Ahrweiler/ Erftstadt-Blessem/ Euskirchen - Fassungslos schaut Deutschland auf Teile von NRW und Rheinland-Pfalz. Das Hochwasser durch das Unwetter in den vergangenen Tagen zerstört ganze Dörfer und Gemeinden. Die Hochwasserkatastrophe an Ahr und Mosel in Rheinland-Pfalz hat mindestens 63 Menschen das Leben gekostet.

Die Zahl werde vermutlich noch steigen, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) am Freitag (16.07.2021) in Mainz. Eine nicht genau bekannte Zahl von Menschen wird noch vermisst. Zusammen mit den 43 Todesfällen in NRW hat die Flut laut bild.de damit bislang mindestens 106 Menschen das Leben gekostet.

Der Kreis Ahrweiler in Rheinland-Pfalz ist gänzlich abgeriegelt. Hier hat die Flut besonders gewütet. Viele Häuser sind von den Wassermassen zerstört und Straßen sind aufgerissen. Die Rettungskräfte stehen vor einer enormen Herausforderung. Sie sind durchgehend im Einsatz um Einwohner zu retten. Viele Menschen sind weiterhin eingeschlossen. Auch in Erftstadt-Blessem (NRW) sind viele Häuser eingestürzt. Die Ursache dafür sind Unterspülungen. Auch hier gab es bereits Tote. Rettungskräfte sind auch hier im Dauereinsatz.

Im Video: So dramatisch ist die Hochwasser-Lage in NRW und Rheinland-Pfalz

Im Westen Deutschlands steigen die Flusspegel weiter. So ist anzunehmen, dass der Rheinpegel in Köln bis in die Nacht zum Samstag weiter steigt. Auch der Pegel des Niederrheins wird bis in den Samstag hinein weiter steigen.

Unwetter in Nordrhein-Westfalen: Wassermassen breiten sich über eine Straße und ein Restaurant aus.

Die Lage an der Steinbachtalsperre bei Euskirchen (NRW) ist weiterhin kritisch. Der Wasserstand sinke allerdings seit Donnerstagabend. Die Polizei erklärte das Gebiet rund um die Talsperre zum Gefahrengebiet. 4500 Menschen mussten ihre Häuser verlassen, weitere Orte sollen noch evakuiert werden. Die Lage bleibt weiter angespannt. (ebb)

Rubriklistenbild: © Bernd März/dpa

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