Sender zeigt Video des Toulouse-Attentäters nicht

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Vor dieser Schule hatte der Todesschütze drei Kinder und einen Lehrer erschossen.

Paris - Der Fernsehsender Al Dschasira wird das ihm zugeschickte Video, das der Attentäter von Toulouse während der tödlichen Schüsse vor einer jüdischen Schule gedreht haben soll, nicht zeigen.

Das teilte der Sender am Dienstag mit. Die Aufnahmen wurden auf einem USB-Stick begleitet von einem Brief an das Pariser Büro des arabischen Sender geschickt. Sie zeigten die Morde, während Schreie der Opfer und die Stimme des Schützen zu hören sind.

In dem Brief, der in mangelndem Französisch und mit Rechtschreib- und Grammatikfehlern verfasst wurde, hieß es, die Morde seien im Namen von Al-Kaida verübt worden. Es war nicht klar, wann das Video einging und wer es abschickte. Hinweise darauf, dass das Video auch anderen Sendern vorlag, gab es zunächst nicht.

Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy hatte die Fernsehstationen des Landes zuvor aufgerufen, das vom Toulouse-Attentäter selbst aufgenommene Mordvideo auf keinen Fall auszustrahlen. Das erfordere der Respekt vor den Opfern, mahnte Sarkozy am Dienstag in einer vom TV-Nachrichtensender BFM übertragenen Ansprache.

dpa/dapd

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