Studie des Sinus-Instituts

Viele Bundesbürger befürchten Geldprobleme im Alter

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Viele Bundesbürger haben Angst, dass sie im Alter nicht mit ihrem Geld auskommen werden. Das ergab eine aktuelle Studie. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Wer in der Mitte des Lebens steht, blickt häufig noch nicht so genau aufs eigene Alter - wenn allerdings doch, dann kommen Ängste hoch. Viele fürchten auch akute Geldsorgen im Rentenalter.

Berlin (dpa) - Mehr als ein Drittel der Bundesbürger zwischen 40 und 55 Jahren geht von einer schlechten eigenen Finanzlage im Alter von 75 aus, wie aus einer Studie des Sinus-Instituts im Auftrag des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft hervorgeht.

Jeder vierte dieser Altersgruppe schätzt seine finanziellen Mittel im Alter demnach aber als gut oder sehr gut ein. Der Rest gab an, es nicht zu wissen oder eine mittlere Lage zu erwarten.

26 Prozent erwarten insgesamt große Probleme im Alter, wie die nun präsentierte Studie zeigt. In mindestens zwei der Lebensbereiche Gesundheit, Finanzen und soziale Kontakte sehen sie pessimistisch in die Zukunft. Als "besorgniserregend" wertete dies die Sinus-Expertin Silke Borgstedt. Nur 18 Prozent der Rentner von morgen blicken optimistisch auf ihr Alter.

Wer wenig körperlich aktiv ist, macht sich laut der Umfrage tendenziell eher Sorgen um seine Gesundheit. Wer sich nicht um Freunde und Familie kümmert, fürchtet Einsamkeit im Alter. Wer nicht spart oder sparen kann, bangt um seine finanzielle Sicherheit.

Die größte Sorge machen den Rentnern von morgen mögliche gesundheitliche Probleme im Alter: 38 Prozent meinen, ihr körperlicher Zustand werde im Alter schlecht sein. Sicherheit gibt vielen aber ihr soziales Netz: Jeder Dritte geht davon aus, auch im Alter gute Kontakte zu Freunden und zur Familie zu haben.

44 Prozent der Bundesbürger zwischen 40 und 55 haben Angst vor dem Älterwerden. Bei 19 Prozent trifft das ihren eigenen Angaben nach überhaupt nicht zu, bei 37 Prozent eher nicht.

21 Prozent planen ihren Ruhestand bereits aktiv oder bereiten sich zumindest darauf vor. Bei jeweils rund zwei von fünf trifft das eher oder überhaupt nicht zu.

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