Koma-Texten: Zu viele SMS machen krank

+
Vor allem Jugendlich schreiben viele SMS.

Sydney - Ein wunder Daumen ist nicht die einzige Gefahr für Leute, die zu viele SMS schreiben. Eine Forscherin hat zahlreiche Krankheitsbilder entdeckt, die beim “Simsen“ entstehen können:

Textaphrenie, post-textisches Stresssyndrom, “Tangst“gefühle (aus Text und Angst) und Koma-Texten, wie die australische Forscherin Jennie Caroll, Dozentin für Projektmanagement in Melbourne, am Mittwoch in Rundfunk berichtete. Sie warnte vor der Ausbreitung solcher Krankheiten, nachdem der Mobilfunkanbieter Boost mitgeteilt hatte, dass sich die Zahl der in Australien verschickten SMS seit 2008 verdoppelt hat.

44 Gründe, warum das Handy beim Feiern daheim bleiben sollte

 © dpa
 © dpa
 © dpa
 © dpa
 © dpa
 © dpa
 © dpa
 © dpa
 © dpa
 © dpa
 © dpa
 © dpa
 © dpa
 © dpa
 © dpa
 © dpa
 © dpa
 © dpa
 © dpa
 © dpa
 © dpa
 © dpa
 © dpa
 © dpa
 © dpa
 © dpa
 © dpa
 © dpa
 © dpa
 © dpa
 © dpa
 © dpa
 © dpa
 © dpa
 © dpa
 © dpa
 © dpa
 © dpa
 © dpa
 © dpa
 © dpa
 © dpa
 © dpa
 © dpa

Die Krankheitsbilder im Einzelnen:

Textaphrenie - Der feste Glaube, das Telefon habe eine eingehende SMS angezeigt, wenn in Wirklichkeit nichts angekommen ist.

Post-textisches Stress-Syndrom - Der SMS-Schreiber läuft vor die Wand oder bekommt überhaupt nicht mehr mit, was um ihn herum passiert.

Tangstgefühle - Selbstzweifel, wenn nach einer Weile keine neue SMS angekommen ist.

Koma-Texten - Unzählige SMS verschicken, um das Selbstbewusstsein zu stärken.

“Textaphrenie und Tängstgefühle haben SMS-Schreiber, die sich einsam fühlen und an ihrer Popularität zweifeln“, sagte Carroll. Koma-Texten sei ein Hilferuf.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.