Ein Jahr nach der Amtsübernahme

Viele Deutsche: Franziskus besser als Benedikt

+
Besser als der Vorgänger, aber zu langsam - so sehen viele Menschen in Deutschland Papst Franziskus ein Jahr nach der Amtsübernahme.

Berlin - Besser als der Vorgänger, aber zu langsam - so sehen viele Menschen in Deutschland Papst Franziskus ein Jahr nach der Amtsübernahme.

41 Prozent finden einer Umfrage zufolge, Franziskus mache seine Arbeit besser als Papst Benedikt. Nur 18 Prozent stellen Franziskus kein besseres Zeugnis aus als seinem Vorgänger. 41 Prozent hatten dazu keine Meinung. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Online-Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur, die am Dienstag veröffentlicht wurde.

Gleichzeitig glauben 37 Prozent, dass Franziskus die Kirche nicht im nötigen Tempo reformiere. Das drängendste Problem, dem sich der Papst annehmen sollte, sind für die Menschen in Deutschland Strukturreformen im Vatikan, gefolgt von der Reform des Zölibats, dessen Abschaffung in Kirchenkreisen heiß diskutiert wird. Die befragten Frauen sahen - genau wie die jüngeren Umfrageteilnehmer - im Keuschheitsgelübde für Priester sogar das drängendste Thema.

Einen Papstbesuch in Deutschland sehnt lediglich eine Minderheit herbei. 40 Prozent wünschen sich, dass Franziskus nach Deutschland kommt. Die entsprechende Frage verneinten 60 Prozent.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.