Nach Tod von Giraffe Marius

Vier Löwen getötet: Neuer Proteststurm gegen Kopenhagener Zoo

Kopenhagen. Der Tod von vier Löwen im Kopenhagener Zoo hat nach der Aufregung um die geschlachtete Giraffe Marius einen zweiten Wutsturm im Internet ausgelöst. Gestern war bekannt geworden, dass im Zoo vier Löwen sterben mussten, weil für sie kein Platz mehr war.

Mehr als 40.000 Menschen unterschrieben bis Mittwochmittag eine Online-Petition mit dem Titel "Sagt dem Kopenhagener Zoo, dass er aufhören soll, gesunde Tiere zu töten!!". Medien weltweit berichteten über das Schicksal der Raubtiere, die der Zoo am Montag getötet hatte, um Platz für einen neuen Zuchtlöwen zu schaffen.

Die Kopenhagener scheuen die Konfrontation nicht: "Wir mussten das tun", sagte der Verwaltungsdirektor des Zoos, Steffen Stræde, der Nachrichtenagentur dpa. "Und wir freuen uns darauf, mit Menschen darüber zu sprechen, wieso." Der Kopenhagener Zoo tötet jedes Jahr etwa 20 bis 30 Tiere, zum Beispiel weil nach seinen Angaben Inzucht droht. (dpa)

Rubriklistenbild: © dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.