Mitten in New York

Vier schlafende Obdachlose getötet - Brutaler Angriff in Manhattan

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Die Manhattan Bridge in New York City. 

In der Millionenstadt New York ereignete sich Samstag Morgen ein schreckliches Verbrechen: Ein Angreifer tötete vier schlafende Obdachlose. 

New York - Ein Angreifer hat am frühen Samstagmorgen im New Yorker Stadtteil Manhattan vier schlafende Menschen erschlagen, die vermutlich obdachlos waren. Ein fünftes Opfer brachten Rettungskräfte schwer verletzt ins Krankenhaus, wie mehrere US-Medien unter Berufung auf die Polizei berichteten. Die Beamten nahmen demzufolge kurz nach der Attacke in der Gegend einen 24-Jährigen fest, der eine Metallstange bei sich trug.

Polizei prüft, ob es noch weitere Opfer gibt

Den Berichten zufolge gehen die Ermittler davon aus, dass der Angreifer ebenfalls obdachlos ist. Die Opfer wurden wenige Straßenblöcke voneinander entfernt im Viertel Chinatown gefunden. Ein Motiv für die Tat war zunächst nicht bekannt. Einer der Polizeibeamten, Michael Baldassano, stellte angesichts der aktuellen Beweislage jedoch die Vermutung an, dass es sich um wahllose Angriffe handelte und niemand gezielt wegen seiner Herkunft oder seinem Alter attackiert worden war. Das erklärte der Polizist gegenüber der „New York Times“.

Der US-amerikanischen Tageszeitung zufolge überprüft die Polizei, ob es noch weitere Opfer gibt. Aktuell leben in New York City demnach außerdem mehr als 61.000 Menschen auf der Straße. 

Auch in Deutschland steigt die Zahl an Obdachlosen - das Land sucht hierfür aktiv nach Lösungen

dpa/ sl

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