Vietnamese tötet Familie wegen Videospielsucht

Hanoi - Die Sucht nach Gewalt-Videospielen hat einen Vietnamesen nun zu einer grausamen Tat getrieben. Der 17-Jährige hat eine ganze Familie grausam getötet.

Um seine Sucht nach Gewalt-Videospielen zu finanzieren, hat ein Vietnamese ein Ehepaar und dessen Tochter getötet. Die zweite Tochter der Familie ließ er verstümmelt am Tatort zurück. Das Paar besaß einen Goldladen, aus dem der 17-Jährige nach seiner Tat Schmuck und Wertsachen mitnahm. Der Fall schlug in Vietnam hohe Wellen. Am Dienstag begann der Prozess, berichteten vietnamesische Medien.

Im August hatte der Angeklagte den Goldladen in der Provinz Bac Giang überfallen. Mit einem Fleischermesser erstach er den Besitzer, dessen Frau und deren 19 Monate alte Tochter. Der achtjährigen Tochter des Paares hackte er die Hand ab, wie er zu Prozessauftakt gestand. Er erbeutete Gold und Schmuck im Wert von etwa 80 000 Euro. Vor Gericht sagte der junge Mann aus, er brauchte Geld, um “Kiem The“ zu spielen, ein in Vietnam beliebtes Online-Videospiel. Seine Tat bereue er nicht, sagte der Angeklagte. Dem Täter drohen bis zu 18 Jahre Gefängnis. Ein Urteil wird für Mittwoch erwartet.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.