Vitamin I statt Vitamin B: Die besten Jobs werden immer öfter über die Social Networks im Internet vergeben

+

Vitamin B war gestern, 2013 kommt Vitamin I wie Internet. Denn die Social Networks im Web von der Business-Plattform Xing über Facebook bis zur Online-Fotopinnwand Pinterest sind die Jobmarktplätze der Zukunft. Was man beim eigenen Profil im Internet beachten sollte, erklärt Simone Janson, eine der meistgelesenen Job-Bloggerinnen Deutschlands, in einem Report in der aktuellen Ausgabe von PETRA.

So gibt die Expertin Tipps, wie man in den Social Networks Berufliches von Privatem trennt: „Überprüfen Sie Ihre Privatsphäre-Einstellungen, legen Sie sich eventuell eine zweite Seite für berufliche Belange zu. Und auch wenn der Ton auf Facebook und Co. locker ist und je nach Branche im Netz schnell geduzt wird, etwa in den Medien oder bei Reiseunternehmen, sollten Sie im Austausch mit möglichen Arbeitgebern nicht zu kumpelhaft auftreten.“

Apropos Austausch: Sollte man in möglichst vielen Networks vertreten sein? „Nein. Sie müssen keine Nachtschichten schieben, um acht verschiedene Profile zu pflegen“, sagt Simone Janson. „Beschränken Sie sich aufs Wesentliche. Eine gute Selbstdarstellung auf Xing ist Pflicht, bei international ausgerichteten Jobs auch auf LinkedIn. Andere Networks sind Kür. Mit etwas Mühe ist das schon die halbe Bewerbung. So kann man sich z. B. mit www.vizualize.me den eigenen Lebenslauf aus LinkedIn als Infografik darstellen lassen.“

Simone Janson beantwortet auch die wichtige Frage, ob viel Selbstvermarktung im Netz auf potenzielle Arbeitgeber nicht streberhaft wirken könne: „Jein. Wenn Sie täglich auf Facebook posten, was für Traumqualitäten Sie mitbringen, dann schon. Clevere Jobsucher und Leute, die sich mit einer Idee selbstständig machen, gehen subtiler vor. Sie empfehlen etwa über Twitter die Beiträge anderer User, so dass diese sich mit Empfehlungen revanchieren. Sie schaffen interessante Anlässe, um sich ins Gespräch zu bringen, oder twittern Fachbeiträge aus ihrem Jobumfeld weiter, um zu zeigen: Ich denke mit und bin auf dem neuesten Stand.“ (PETRA/nh)

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.