Singdrossel, Kohlmeise und Co.

Vögel legen mit Zwitscherkonzert los - Amseln sind Vorsänger

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Amseln (Turdus merula) sind Frühaufsteher und übertönen mit ihrem Gesang die anderen Vögel. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn

Der Winter ist so gut wie vorbei und der Frühling naht. Mit den ersten Sonnenstrahlen geht auch das Vogelgezwitscher wieder los. Aber wer piept da überhaupt, und zu welcher Uhrzeit? Der NABU gibt Aufschluss.

Berlin (dpa/tmn) - Während Zugvögel noch in Afrika sind, haben die ersten Vogelarten hierzulande schon längst zu zwitschern begonnen. Vor allem die Amseln übertönen aktuell morgens und abends alle anderen Arten.

"Sie haben einen schönen melodischen Gesang", sagt der Vogelschutzexperte Lars Lachmann des Naturschutzbunds Deutschland (NABU). Auch der schwarzbraungefleckten Singdrossel können Frühaufsteher bereits lauschen.

Langschläfer haben dagegen gute Chancen die typischen "Zizi bäh"-Laute der Kohlmeise und dem ausgefeilten Gesang und Blaumeisen zuzuhören. Dazu kommen etwas später Finken und die trommelnden Buntspechte.

Ab sofort zwitschern auch die Feldlerchen über den Äckern. "Sie sind echte Ausdauerkünstler und können bis zu einer halben Stunde im Flug singen", erklärt Lachmann.

Rotkehlchen verteidigen mit ihren Lauten dagegen den gesamten Winter über ihr Revier. Vor allem in der Morgen- und Abenddämmerung sind ihre hohen Flötentöne zu hören, sagt Lachmann.

Vogelstimmen-Uhr des NABU

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