Cospudener See bei Leipzig

Erster Fall von Vogelgrippe in Sachsen

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Am Cospudener See nahe der Stadt Leipzig wurde eine Wildente mit H5-Virus gefunden.

Leipzig - Am Freitag wurde am Cospudener See nahe der Stadt Leipzig eine tote Wildente gefunden. Diese habe den H5-Virus, so der Sprecher der Stadt, Matthias Hasberg.

In Sachsen gibt es einen ersten Vogelgrippe-Fall. Eine am Freitag am Cospudener See bei Leipzig gefundene Wildente habe den H5-Virus, sagte der Sprecher der Stadt, Matthias Hasberg, am Sonntag. Das hätten erste Untersuchungen ergeben. Ob es sich dabei jedoch um den aggressiven Typ H5N8 handle, sei noch unklar. Auf alle Fälle sei die Krankheit hochansteckend. Der Fundort befinde sich auf der Stadtgrenze, gehöre aber schon zum angrenzenden Landkreis Leipzig. Zuerst hatte das Online-Portal „Mopo 24“ berichtet.

Laut Hasberg wurde ein Sperrkreis von drei Kilometern um den Fundort gezogen. Dort bestehe Stallpflicht. Alle aufgefundenen toten Vögel müssten gemeldet werden. In einem zweiten Beobachtungskreis von zehn Kilometern bestehe ebenfalls Stallpflicht.

Wegen der Vogelgrippe-Gefahr gilt schon in einigen Teilen Sachsens eine Stallpflicht für Geflügel. Der Landkreis Nordsachsen und die Stadt Dresden hatten entsprechende Verfügungen erlassen. Aus mehreren Bundesländern sind Vogelgrippe-Fälle gemeldet worden.

dpa

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