Ekliges Verkehrsproblem

Vogelkot bringt Römer ins Rutschen

+
Putzarbeiten in Rom: Zu lange parkende Autos werden bis zur Unkenntlichkeit eingekleistert.

Rom - Wenn die Römer dieser Tage den Regenschirm aufspannen, dann liegt das nicht am Wetter. Statt Wassers "regnet" es aber vor allem entlang des Tibers massenweise Vogelkot.

Millionen von Staren haben um die Weihnachtszeit Rom in Beschlag genommen. Am Himmel beeindrucken sie mit kühnen Flugformationen, doch dann lassen sie sich auf den Bäumen nieder - um sich zu entleeren.

Das gibt unschöne Flecken auf Jacken, Mänteln, und zu lange parkende Autos werden bis zur Unkenntlichkeit eingekleistert. Die Massen an Exkrementen werden aber auch zum Verkehrsproblem. Als es am frühen Morgen ausnahmsweise mal ein paar Tropfen regnete, wurde die Lage kritisch. Entlang des Tibers wurden die eingekoteten Straßen so glitschig, dass ein Abschnitt der Lungotevere-Uferstraßen auf beiden Seiten des Flusses zeitweilig gesperrt werden musste. Ein Verkehrschaos in der Altstadt am letzten Einkaufstag vor Weihnachten war die Folge.

Die Behörden in Rom versuchen seit Wochen recht erfolglos, der Starenplage Herr zu werden. Unter anderem werden Megafone eingesetzt, die Raubvogelschreie imitieren sollen. Echte Raubvögel gibt es kaum, so dass die Stare einen idealen Lebensraum in der diesen Winter auch überdurchschnittlich warmen Stadt finden.

Imposanter Vogelschwarm

dpa

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.